Kultur

Erinnerungen an Christoph Schlingensief: "Ich habe Theater stets gehasst"

Vor zehn Jahren starb Christoph Schlingensief. Erinnerungen an die in Graz realisierten Projekte des deutschen Kunst-Tausendsassas, der das "Modell Schockintellektueller" verkörperte.

Immer im Getümmel: Christoph Schlingensief bei einer seiner Demo-Spaziergänge in Graz 1998. SN/martin behr
Immer im Getümmel: Christoph Schlingensief bei einer seiner Demo-Spaziergänge in Graz 1998.

Man ist für alles gewappnet. Für schnippische Gegenfragen, verbalen Furor, ätzende Bemerkungen, Sticheleien, ja selbst einen Abbruch des Interviews. Schließlich heißt der Gesprächspartner, mit dem man sich im biederen Stadttheaterambiente des Grazer Schauspielhauses trifft, Christoph Schlingensief. Dieser bereitete gerade das Stück "Hurra, Jesus! Ein Hochkampf" vor.

Man schrieb das Jahr 1995 und der deutsche Regisseur, Autor und Aktionskünstler war in den Jahren zuvor mit trashigen Filmen wie "Das deutsche Kettensägenmassaker" oder "Terror 2000 - Intensivstation Deutschland" in die ...

Angebot auswählen und weiterlesen

Alle Artikel lesen.

  • Exklusive SN-Plus Inhalte von renommierten SN-RedakteurInnen
  • Täglich die digitale Zeitung als E-Paper in der SN-App
  • Endet automatisch

Die ersten 3 Monate um nur 0,99 Euro pro Monat.

Sie sind bereits Digitalabonnent?

Ihr 30-Tage-Test ist bereits abgelaufen

Die ersten 3 Monate um nur 0,99 Euro pro Monat.

  • Exklusive SN-Plus Inhalte von renommierten SN-RedakteurInnen
  • Täglich die digitale Zeitung als E-Paper in der SN-App
  • Nach 3 Monaten jederzeit kündbar

* Monatspreis nach 3 Monaten: ab 4,50 €

Sie wollen ein anderes Angebot?
Zur Abo-Übersicht

Aufgerufen am 26.11.2020 um 08:07 auf https://www.sn.at/kultur/allgemein/erinnerungen-an-christoph-schlingensief-ich-habe-theater-stets-gehasst-91866526