Bildende Kunst

Gerhard Richter im Kunstforum Wien: Wo das Seestück zum Sehstück wird

Romantischer Meerblick mit Kuckuckseiern: Landschaftsmalerei ist bei Gerhard Richters Zugängen nicht so antiquiert, wie es klingt.

"Wenn ich den See seh, brauch ich kein Meer mehr", lautet ein vielzitierter Spruch. "See See" steht in Klammern im Titel von Gerhard Richters Gemälde. Sein "Seestück" ist gleichzeitig Sehstück. Man muss nämlich zwei Mal schauen, um zu erkennen, dass es sich um eine Bildmontage handelt.

Der Künstler hat zwei Fotos kombiniert und dann abgemalt. Oberhalb des Gewässers, wo man Himmel erwartet, setzt er Wellen hin. "Meine Landschaften sind verlogen", sagt er selbst.

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Aufgerufen am 18.09.2021 um 01:36 auf https://www.sn.at/kultur/bildende-kunst/gerhard-richter-im-kunstforum-wien-wo-das-seestueck-zum-sehstueck-wird-93503032