Bildende Kunst

Neue Ausstellung in der Albertina: Egon Schiele und seine Rollenspiele

In der abwechslungsreichen Ausstellung "Schiele und die Folgen" sind Poser, Feministinnen und Offenbarungen unter sich.

Egon Schiele wandte sich von der Ästhetik der Schönheit ab SN/apa/albertina
Egon Schiele wandte sich von der Ästhetik der Schönheit ab

Mit der Exzentrik eines Falco, mit den hochgezogenen Brauen eines Michael Jackson, mit der Coolness eines Westcoast-Rappers, die Linke zum berühmten V-Zeichen geformt, kommt einem das "Selbstporträt mit Pfauenweste" entgegen. Der weggespreizte Zeigerfinger vor der Brust zitiert ein Mosaik der Chora-Kirche in Konstantinopel. Es passt zum "Heiligenschein" rund um das verstrubbelte Haar und zum arroganten Gschau. Der Gezeigte gibt sich unnahbar. Stolz, ja überheblich wirkt dieser junge Dandy mit dem sauberen weißen Hemdkragen, der hohen Stirn und den roten Kusslippen. ...

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Aufgerufen am 27.09.2021 um 05:56 auf https://www.sn.at/kultur/bildende-kunst/neue-ausstellung-in-der-albertina-egon-schiele-und-seine-rollenspiele-109244350