Kunst

"Barbarazweigerl": Heidi ist das größte Glück

Die Sieger des SN-Volksmusikpreises haben in den vergangenen Monaten eine aufregende Zeit erlebt. Die allergrößte Freude bereitet aber die Geburt der kleinen Heidi Maria.

Für nicht wenige war es eine Überraschung, dass der Frauenviergesang aus Pfarrwerfen von der Jury beim SN-Volksmusikwettbewerb ganz oben auf das Stockerl gestellt wurde. Für die vier Frauen von "Barbarazweigerl" am meisten. Obwohl: Dass sie mit ganz besonderer Harmonie singen, richtig "stimmig" eben, stellten schon zuvor einige "Kapazunder" der Szene kopfnickend fest.

Für Mama Barbara Rettensteiner und ihre Sanges-Töchter Lydia Weiß, Teresa Rettensteiner und Barbara Reiter hat sich das Leben dennoch kaum verändert. Dazu sind ihnen ihre Familien zu wichtig. Und sie sind eine große Familie, eine, die zusammenhält, eine, die vor wenigen Wochen mit der kleinen Heidi Maria Zuwachs bekam. Mama Teresa konnte deshalb beim Bischofshofener Amselsingen nicht dabei sein. "Aber natürlich nehmen wir Engagements gerne an", beeilt sich Lydia zu versichern. Jetzt kommt einmal ein ganz besonderes Konzert: Am 4. Dezember (18 Uhr, freier Eintritt), am Tag der heiligen Barbara, laden die "Barbarazweigerl" in die Pfarrkirche St. Cyriak nach Pfarrwerfen ein.

"Barbarazweige - wenn Hoffnung blüht" heißt der adventliche Abend mit SN-Kolumnisten und Moderator Bertl Göttl.

Begleitet wird der Frauen-Viergesang vom Salzburger Bläserquarettt, Pfarrwerfener Hirtenkindern und dem "Kinderklang D´ReiHaWei." Der setzt sich aus der nächsten "Barbarazweigerl"-Generation zusammen.

Zweifellos ist es Barbara Rettensteiner, die dafür gesorgt hat, dass ihre Kinder und Enkelkinder so viel Freude mit Musik und Singen haben. "Früher wurde ja in fast allen Familien gesungen", erinnert sich die gebürtige Altenmarkterin. Beim Instrumentenbauer Rettensteiner wurde sie als Kind in die Kunst des Zitherspielens eingeführt. Hackbrett und Harfe spielt Barbara Rettensteiner auch, und als Hornistin bei der Trachtenmusikkapelle in Altenmarkt war sie das erste weibliche Mitglied einer Blasmusikkapelle im Land Salzburg.

Später, inzwischen nach Pfarrwerfen verheiratet, war sie als Harfistin Teil der Hammerschmiedmusi, wurde Organistin in der neuen Heimatgemeinde und gründete einen Jugendchor.

Bei dieser Biografie ist es kein Wunder, dass auch die Kinder Freude am Musizieren und Singen haben. Sohn Thomas hat das sogar zu seinem Beruf gemacht: Der Opernsänger hat derzeit ein Engagement in der deutschen Ostseestadt Stralsund.

Aber auch für die Töchter gehört Musik zum Lebensinhalt: Barbara (Orgel, Querflöte) ist Organistin und als solche bei der Erzdiözese angestellt.

Lydia (Harfe, Hackbrett, ORFF-Instrumente), ausgebildete Lehrerin, als Musiktherapeutin bei der Lebenshilfe beschäftigt.

Die Jüngste, Teresa, begeistert mit der Oboe - und ist bei Ensembles und Orchestern gefragt. Die Oboe ist ja eher ein selten gespieltes Instrument. Vor zwei Jahren sagte Mama Barbara so ganz nebenbei zu ihre Töchtern, dass sie gerne mit ihnen einen Frauengesang bilden würde.

Als sich Barbara Rettensteiner so richtig freute, weil in der Stube kurz vor Weihnachten erstmals Barbarazweige blühten, hatte Teresa auch spontan den Namen für das Quartett gefunden - die "Barbarazweigerl" waren geboren.

Quelle: SN

Aufgerufen am 25.09.2018 um 07:05 auf https://www.sn.at/kultur/kunst/barbarazweigerl-heidi-ist-das-groesste-glueck-841078

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