Kunst

Syrischer Künstler montiert Pokemon in Bilder der Zerstörung

Eine traurige Pokemon-Figur inmitten einer zerstörten syrischen Straße, ein Drache aus dem Videospiel neben schwerbewaffneten Dschihadisten...

Der syrische Künstler Chaled Akil hat den Hype um Pokemon Go genutzt, um auf das Leid in seiner Heimat aufmerksam zu machen.

Auf seiner Website veröffentlichte Akil Fotomontagen, die Fantasiewesen aus der Handy-App in Szenen aus dem Bürgerkrieg versetzen.

Akils Montagen zeigen etwa eine türkis-grüne Figur neben einem Bub mit Fahrrad auf einer zerstörten Straße oder einen traurigen Pikachu, den gelben Star der Pokemon-Wesen, an der Seite eines Kindes inmitten von Ruinen.

In Pokemon Go müssen Spieler mit ihrem Smartphone durch die Gegend laufen und in der echten Welt versteckte Pokemon-Figuren "einfangen". Die kostenlose App sorgt seit Anfang Juli in vielen Ländern für Aufregung.

(Apa/Afp)

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