Literatur

Neuer Roman von Iris Blauensteiner: Einer nimmt sich selbst aus der Welt

Der Wiener Autorin gelingt in ihrem zweiten Roman eine erschreckende Gegenwartsanalyse. Im Zentrum: ein Paketzusteller, der immer weiter fällt und keine Anstrengungen unternimmt, sich aus dem Schlamassel herauszuarbeiten.

„Atemhaut“ von Iris Blauensteiner. Roman, 157 Seiten. Kremayr & Scheriau, Wien.  SN/kremayr & scheriau
„Atemhaut“ von Iris Blauensteiner. Roman, 157 Seiten. Kremayr & Scheriau, Wien.

Iris Blauensteiner kann schreiben. Das können andere auch, wissen aber nicht, wohin mit ihrer Fähigkeit. Und dann bringen sie Sätze auf Hochglanz, die apart vor sich hinperlen, schön anzusehen, und nichts folgt daraus. Oder etwas Banales, wofür der Sprachaufwand nicht lohnt. Am Anfang stellt sich der Verdacht auch bei Blauensteiner ein, dass sie heiße Luft produziert. Aber wenn ihr Roman an Fahrt aufgenommen hat, lässt sich bald einmal herauslesen, dass es dieser Autorin um etwas geht, nämlich einen Zustand in ...

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