Analyse

Wettlesen in Klagenfurt: Bekommen tatsächlich die Besten den Preis?

Zum 42. Mal wird ab Donnerstag bei den Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt um den Bachmann-Preis gelesen. Und jedes Jahr bleibt die Frage: Wer gewinnt warum?

Textberge in Klagenfurt. SN/APA/dpa-Zentralbild/Jens Kalaene
Textberge in Klagenfurt.

Die eine ist Lyrikerin, der andere Dramatiker. Sie haben eine jeweils eigene Sprache entwickelt, die sie zu eigenwilligen Charakteren reifen ließ. Sie sind markante Stimmen, das Schreiben von Prosa zählt nicht zu ihrer bevorzugten Beschäftigung. Als Erzähler gehen sie beide nicht durch, ist ihnen doch die Arbeit an der Sprache mit offenem Ausgang wichtiger als eine Handlung, die es konsequent durchzuziehen gilt.

Im vorigen Jahr erhielt der Dramatiker Ferdinand Schmalz, der mit Stücken wie "dosenfleisch" oder "jedermann (stirbt)" ...

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