Literatur

Zum Tod von Friederike Mayröcker: Eine, die in der Sprache beheimatet war

Friederike Mayröcker verfolgte stets unbeirrbar ihren eigenen poetischen Weg: Nachruf auf die Schriftstellerin, die am Freitag im Alter von 96 Jahren gestorben ist.

Friederike Mayröcker (1924 – 2021) in einer Aufnahme aus dem Jahr 2014. SN/APA/HERBERT NEUBAUER
Friederike Mayröcker (1924 – 2021) in einer Aufnahme aus dem Jahr 2014.

Nach Ende des Zweiten Weltkriegs gab es für die Generation der Friederike Mayröcker, geboren 1924, enormen kulturellen Nachholbedarf. Alles so lange Verbotene und als entartet Diffamierte, die Moderne und deren Traditionen, eröffneten den Jungen eine neue Welt. Sie war fasziniert vom Surrealismus, unter dessen Eindruck sie zu schreiben begann. Rückhalt fand sie bei Literaten wie Otto Basil oder Hans Weigel, die sie förderten, sie geriet in den Umkreis der Wiener Gruppe und kam in Berührung mit der sprachkritischen Richtung der ...

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