Musik

Cecilia Bartoli kehrt mit drei Händel-Opern an die Scala zurück

Nach ihrem Erfolg bei den Salzburger Pfingstfestspielen kehrt Cecilia Bartoli an die Mailänder Scala zurück. Zusammen mit Scala-Intendant Alexander Pereira stellte Bartoli am Donnerstag ein Projekt zur Förderung von Barock-Musik in Italien vor. In den nächsten drei Jahren soll sie die Hauptrollen in drei Händel-Opern übernehmen, die an der Scala inszeniert werden.

Cecilia Bartoli. SN/APA (AFP)/CHRISTINE OLSSON
Cecilia Bartoli.

Angefangen wird 2019 mit dem Klassiker "Giulio Cesare in Egitto" mit der Regie von Robert Carsen. 2020 folgt "Semele". 2021 ist "Ariodante" geplant. Diese Oper soll dank einer Zusammenarbeit mit den Salzburger Festspielen aufgeführt werden, wo die Inszenierung bereits im Vorjahr Erfolge feierte. Geplant ist auch die Gründung einer Stiftung zur Förderung der Barock-Musik in Italien. Daran beteiligt sich auch das Theater San Carlo von Neapel.

"Ich habe den Eindruck, dass wir Italiener uns nicht so sehr der außerordentlichen Rolle bewusst sind, die unser Land bei der Entstehung der Barock-Musik gespielt hat. Ich bin für die Möglichkeit dankbar, die Barock-Musik in Italien zu fördern", sagte Bartoli bei einer Pressekonferenz am Donnerstag in Mailand. Die Römerin, die künstlerische Leiterin der Salzburger Pfingstfestspiele ist, war zuletzt 2012 an der Scala aufgetreten.

(APA)

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