Theater

Wiener Festwochen: Lia Rodrigues zeigt die Kraft revoltierender Körper

Die brasilianische Choreographin thematisiert in ihrer Performance "Furia", wie sich alltägliche Unterdrückung und Brutalität in ihrer Heimat auf die Ärmsten und Schwächsten auswirken.

Szene aus „Fúria“ SN/wiener festwochen/sammi landweer
Szene aus „Fúria“

D Der Bühnenraum im Wiener Odeon ist in Dunkelheit gehüllt. Monotones Trommeln und tranceartige Rhythmen setzen ein und schwellen an, langsam erheben sich die neun Tänzer, konzentriert bewegen sie sich vorwärts. Die Prozession dient der Demonstration von Herrschaft. Auf dem Rücken zweier Tänzer, die auf allen vieren kriechen, hockt eine Frau, sie zügelt ihre Träger, als wären sie Pferde oder Hunde.

Knechtschaft, Unterdrückung, Machtausübung und ungehemmte Brutalität gehören zum Alltag Brasiliens. Die 1956 in Sao Paolo geborene Choreographin ...

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