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Frisurentrends 2018: Tolle löst Hipster-Frisuren ab

Auf den Köpfen der Männer tut sich in diesem Jahr einiges. Bei der Haarlänge ist erlaubt, was gefällt. Die 50er-, 60er- und 90er-Jahre feiern ein Comeback. Und auch Farbe kommt ins Spiel.

Männer - Frisurentrends 2018: Undercut und Co sind out. Die 50er, 60er und 90er Jahre spiegeln sich auf den Köpfen der Männer wider.  SN/american crew
Männer - Frisurentrends 2018: Undercut und Co sind out. Die 50er, 60er und 90er Jahre spiegeln sich auf den Köpfen der Männer wider.
Eines steht fest: Das Style-Element der vergangenen Jahre bei den Männern war der Bart. Die "Barber" waren plötzlich in aller Munde. Allerdings ist nun, außer bei den Hardcore-Fans, der große Hype um den Bart endgültig vorbei. Auf den internationalen Catwalks sind keine Bärte mehr zu sehen. Auch wenn sie nun wieder geschnitten oder zumindest wesentlich kürzer gehalten werden, hat dieser Trend eine bemerkenswerte Veränderung mit sich gebracht: Früher war der Friseurbesuch bei den Männern eher ein monatliches Muss, das sie schnell hinter sich bringen wollten. Dieses Verhalten hat sich inzwischen komplett gewandelt.

Frisurentrends 2018: Weg vom Undercut und hin zum Men-Bob

Männer legen nun beim Friseurbesuch Wert auf Zusatzservices und Beratung. Mit Kopfmassagen, Erfrischungstüchern und warmen Kompressen lässt Mann sich verwöhnen. Spezielle Männershampoos, 2-in-1-Produkte und Männer-Stylingserien kommen gut an. Mann investiert in seine Haare. Und auch immer mehr Männer greifen zur Haarfarbe, wobei das Resultat natürlich und nicht gefärbt aussehen muss. Für die Grauabdeckung wurden Spezialprodukte entwickelt, die natürlich aussehen und sich mit der Zeit herauswaschen.

2018 werden die Haare bei Männern wieder länger. Undercut und Hipster-Frisuren sind out. Man geht eher weg von den ganz kurz rasierten Seiten und allzu akkuraten Formen. Von der Länge her ist wieder alles erlaubt: leicht über die Ohren, bis zur Schulter oder auch länger, aber ohne Undercut. Bei schulterlangem Haar spricht man auch vom "Men- Bob" mit starken Stufen im Deckhaar.

Die Looks sollen ein wenig "undone" aber trotzdem gepflegt aussehen. Das klappt beispielsweise mit einem Salz-Spray zum Lufttrocknen. Die Kurzhaarschnitte sind sehr von der Britpop- Szene beeinflusst. Die Haare sind also vorn wieder lang. Sie werden entweder als Pony ins Gesicht hinein oder aber aus dem Gesicht heraus frisiert. Will man es eher locker gestylt, reicht eine erbsengroße Menge an mattierter Pomade. Der Trick ist, dass man sie zwischen den Handflächen erwärmt und dann mit gespreizten Fingern durch das Deckhaar fährt. Dadurch bekommt die Frisur etwas Halt, ohne steif zu wirken.

Die 50er-, 60er- und 90er-Jahre feiern ein Comeback auf den Köpfen der Männerwelt

Auch wenn man es kaum glauben mag: Der Boyband-Mittelscheitel der 90er-Jahre ist wieder zurück und wird nun männlicher gestylt. Der 60er-Jahre-Look à la Mick Jagger und Jim Morrison ist ebenfalls wieder da: mittellange Haare, ein fransiger Pony und leichte Stufen. Bei dieser Frisur müssen die Haare luftgetrocknet und geknetet werden. Bloß nicht glatt bürsten!

Angesagt sind auch Kurzhaarschnitte mit einer Tolle. Für sie wird das lange vordere Deckhaar wellenartig nach oben gekämmt oder geföhnt. Die Seiten kann man etwas länger tragen. Sie sollten mit der Schere geschnitten werden, um einen Undercut zu vermeiden. Die Tolle geht auch im 50er-Jahre-Stil mit sehr präzisen, kürzeren Konturen und sanften Übergängen. Im Jahr 2018 kann Mann also beruhigt jede Haarlänge tragen. Den perfekten Schnitt und hilfreiche Stylingtipps gibt es beim Profi.

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