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Alles über die Maroni: Tipps und Gerichte

In der Adventzeit, vor allem am Weihnachtsmarkt, sind sie nicht wegzudenken: duftende, heiße Maroni. Die Maroni ist in der Küche vielfältig einsetzbar, ob als Dessert, Suppe oder Beilage.

Die Maroni ist kalorienarm und sehr gesund.  SN/apa webpic
Die Maroni ist kalorienarm und sehr gesund.

Alles über die Maroni

Der Ursprung der Maroni liegt in den Mittelmeerländern, die Erntezeit beginnt im September.
Die Maroni wächst auf einen Baum und ist eine spezielle Art der Esskastanie. Darunter unterscheidet man Edelkastanien und Maroni. Im alltäglichen Sprachgebrauch werden beide Bezeichnungen jedoch synonym verwendet.
Doch ist die Maroni ein Obst oder Gemüse? Die Antwort lautet weder ein Obst noch ein Gemüse. Die Maroni ist zwar eine Nuss, sie wird jedoch wie ein Gemüse und auf keinen Fall roh gegessen. Sie kann auf verschiedenste Arten in der Küche zubereitet werden: gekocht, geröstet, gebraten oder gegrillt. Dieser Vorgang kann im Ofen, Dampfgarer, Rohr oder sogar in der Mikrowelle durchgeführt werden.

Die Maroni Saison

Maronisackerl, verheißungsvolles Rascheln, verführerischer Duft: Es ist wieder Maronizeit.
Die Maroni ist ein Saisonartikel und ab Herbst bis ins Frühjahr nicht mehr wegzudenken, vor allem in der Küche und der Konditorei.
Die kleine Nuss besteht überwiegend aus Stärke und hat wie Punsch und Kekse ihren Fixplatz am Weihnachtsmarkt und in der Herbst- Wintersaison.

Tipps zum Maroni kaufen und zur Haltbarkeit

Beim Maroni kaufen oder sogar sammeln können einige Fehler passieren, darum sollte man auf diese Tipps achten:
Die Schale sollte fest und glatt sein und auf keinen Fall fleckig oder schrumpelig. Auch zu Hause kann man die Qualität der Maroni mit einem einfachen Test noch einmal überprüfen. Die Maronen werden in eine volle Schüssel mit Wasser hineingelegt und dann beobachtet, welche untergehen und welche schwimmen. Die Maronen, welche an der Oberfläche schwimmen, können entsorgt werden.
Nach einem Maroni Kauf sollten sie innerhalb einer Woche verzehrt werden, denn das Einfrieren verlängert nicht ihre Haltbarkeit.

Maroni Rezepte: Vorspeise, Hauptspeise, Nachspeise oder als Beilage

Geschmacklich ist die Maroni eher neutral zu beschreiben, aber dadurch ist sehr vielfältig einsetzbar. Die Nuss ist sehr gut mit Cognac, Rum, Preiselbeeren, Weichseln und vor allem mit Schokolade kombinierbar.
Am bekanntesten sind wahrscheinlich die gerösteten Maroni am Weihnachtsmarkt. Doch heutzutage findet man zahlreiche Rezepte und Maroni Gerichte, egal ob als Vorspeise, Hauptspeise, Dessert oder auch als Beilage.
Hier einige Maroni Gerichte:

Vorspeise: Maronisuppe, Maronicremesuppe, Salat mit Maroni
Hauptspeise: Maronirisotto, Maronigulasch
Nachspeise: Maroniherzen, Maroniroulade, Maronitorte, Maroniknödel, Maronikuchen, Maronikipferl, Maronimousse, Maronitiramisu
Beilage: Maronipüree, Maroniserviettenknödel

Gebraten Maroni sind am Weihnachtsmarkt sehr beliebt.  SN/sn
Gebraten Maroni sind am Weihnachtsmarkt sehr beliebt.

Die Maroni ist kein Dickmacher sondern gesund

Zu Unrecht gilt die Maroni als Dickmacher: 100 Gramm der Maroni enthalten etwa 200 Kalorien. Die komplexen Kohlehydrate sorgen für ein längeres Sättigungsgefühl, außerdem enthalten sie viele wertvolle Inhaltsstoffe, Vitamin B und Vitamin C sowie mehrfach ungesättigte Fettsäuren und Antioxidantien. Auch wer an einer Glutenunverträglichkeit leidet, kann die Maroni unbesorgt genießen.
Ob geröstet oder als süßes Dessert, bei dieser saisonalen Köstlichkeit ist Genuss ohne Reue, dank der wenigen Kalorien, angesagt.


Quelle: SN

Aufgerufen am 15.11.2018 um 03:48 auf https://www.sn.at/leben/lifestyle/alles-ueber-die-maroni-tipps-und-gerichte-596149

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