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Stand up Paddling in Österreich: Die Trendsportart erobert die Seen

In den letzten Jahren hat sich die Trendsportart Stand up Paddling auf den österreichischen Gewässern etabliert und die Boards dominieren die Seen und Flüsse des Landes. Auch in Salzburg kann das nötige Equipment gekauft oder ausgeliehen werden. Doch was ist SUP und wie effektiv ist es wirklich?

Was ist Stand up Paddling?

Die neue Trendsportart Stand up Paddling, abgekürzt SUP, stammt ursprünglich aus Hawaii. Auch in Österreich hat sich das Stand up Paddling bereits etabliert. Dabei handelt es sich um eine Art Wellenreiten, bei der die Sportler auf einem großen Surfbrett bzw. Board stehen. In der Hand hält man ein langes Paddel, das an der rechten und linken Seite am Körper vorbeigeführt wird. Deshalb auch der Name Stand up Paddling, auf Deutsch 'im Stehen paddeln'.

Keine Altersgrenze beim Stand up Paddling

Ein Vorteil vom SUP ist, dass es keine Altersgrenze gibt. Von jung bis alt, jeder kann diese Sportart im Wasser ausüben. Man muss dafür auch kein Experte sein, denn die Technik ist leicht erlernbar und somit auch für Anfänger eine attraktive Wassersportart. Grundvoraussetzung beim SUP ist es schwimmen zu können. Auch wenn das Board breiter ist als ein normales Surfbrett und darum die Wahrscheinlichkeit ins Wasser zu fallen gesenkt wird, kann es für Nichtschwimmer gefährlich werden. Ansonsten ist die Sportart bei wenig Wind eher harmlos. Ein Sturz ins Wasser ist somit schon das Schlimmste was beim Stand up Paddling passieren kann.

Wo ist Stand up Paddling möglich?

Auf den österreichischen Gewässern existieren bis jetzt noch keine Einschränkungen, sprich Fahrverbote. Egal ob See oder Fluss, auf jedem Gewässer kann die Sportart ausgeführt werden. Das macht natürlich das Stand up Paddling so spannend und reizvoll. Vor allem in Österreich erfreut sich die Sportart zurzeit großer Beliebtheit. Auch in Salzburg ist der Trend längst angekommen und deshalb bieten immer mehr Strandbäder einen Verleih an Stand up Paddling Boards an. Beispielsweise im Salzburger Seenland (Mattsee, Obertrum, Wallersee) können die Boards täglich ausgeliehen werden. Anfänger können bereits an allen Salzburger Seen einen Grundkurs absolvieren. Dieser Kurs besteht aus einem 90-minütigen Einführungskurs, Materialkunde, dem Erlernen der Technik an Land und später im Wasser und natürlich aus jeder Menge Spaß.

Das richtige Board fürs Stand-up-Paddling

Für das Stand up Paddling gibt es für jeden Geschmack das richtige Board. Bei den Boards wird zwischen aufblasbaren und harten Brettern unterschieden, wobei es für beide Brettarten tourenorientierte bzw. surfähnliche Bretter und Raceboards gibt.

  • Das Tourenorientierte Board ist breiter und hat oft auch Gurte und Ösen.
  • Das Surfähnliche Board ist breiter und kürzer als echte Surfboards (guter Allrounder).
  • Das Raceboard ist ein schnelles und schmales Brett.

Der Preis der Stand up Paddling Boards ist jedoch beachtlich, denn ein gutes Freizeitboard kostet bereits 500€ und ein Rennboard 3000€. Eine Alternative zum Kaufen ist natürlich das Ausleihen eines Boards. Bereits an vielen Seen in Österreich, auch in Salzburg, stehen Boards jederzeit zum Verleih zur Verfügung. Wer jedoch ein eigenes SUP-Board haben möchte, sollte sich vor dem Kauf ausgiebig über die verschiedenen Boards und das Zubehör informieren . Ob man sich ein hartes oder ein aufblasbares Board kauft, ist reine Geschmackssache. Ein Vorteil des aufblasbaren Boards ist der einfache Transport, denn die meisten Boards sind zwischen drei bis vier Meter lang. Während man beim harten Board überlegene muss, wie man es am besten zum See transportiert, hat das aufblasbare Board im Rucksack Platz. Dieses kann dann innerhalb von zehn Minuten mit einer mitgebrachten Handpumpe aufgepumpt werden.

Das perfekte Ganzkörpertraining

Die Boards eignen sich nicht nur als spaßige Freizeitaktivität, sondern auch für ein effektives Training. Beim Stand up Paddling verbrauchen Sportler fleißig Kalorien, denn bei schnellem Paddeln sind 100 Kalorien pro zehn Minuten keine Seltenheit. Zusätzlich ist es ein tolles Ganzkörper-Workout sowie Ausdauertraining. Anstatt einfaches Paddeln kann das Board auch für andere Trainingsformen verwendet werden, wie zum Beispiel für Yoga. Die Bewegungen auf dem Board bringen Kraft, Flexibilität und Balance. Zusätzlich wird die Tiefenmuskulatur auf dem Board mehr beansprucht als auf der Yoga Matte.
Deshalb sollten Leute die ihren Körper formen wollen und zusätzlich gerne im Wasser sind, auf jeden Fall die neue Trendsportart Stand up Paddling ausprobieren.

Stand up Paddling in Österreich

Um das SUP den Menschen schmackhaft zu machen gibt es die ASF-Austrian Stand up Paddle Federation. Dieser Verband bietet Interessierten Informationen und Möglichkeiten, das Stand up Paddling und seine Vielseitigkeit auf nahezu allen Wasserflächen in Österreich kennenzulernen. Weiteres organisiert die ASF bereits Events und Wettkämpfe in Österreich.


Quelle: SN

Aufgerufen am 16.01.2021 um 05:34 auf https://www.sn.at/leben/lifestyle/stand-up-paddling-in-oesterreich-die-trendsportart-erobert-die-seen-11343355

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