Kopf des Tages

Maria Hutter - von der oberösterreichischen Lehrerin zur Pinzgauer Biobäuerin

Maria Hutter (36) wird die neue Landesrätin für Bildung und Naturschutz.

Maria Hutter (36) aus Bruck: Wilfried Haslauer hatte sie als Personalreserve schon länger im Auge.  SN/franz neumayr
Maria Hutter (36) aus Bruck: Wilfried Haslauer hatte sie als Personalreserve schon länger im Auge.

Wollen Sie Landesrätin werden? Diese Frage wurde Maria Hutter vor gut einer Woche gestellt. Die 36-jährige Bäuerin und Lehrerin hat sich eine Nacht Bedenkzeit erbeten und nach einem Gespräch mit ihrem Mann zugesagt. Denn so einfach ist das nicht in einem landwirtschaftlichen Betrieb mit 50 Milchkühen, Schafen, Hühnern und zwei Pferden beim Gaferlgut in Bruck. "Wir stellen unseren Betrieb gerade auf bio um." Und da seien noch die beiden Söhne (6 und 8). "Wir werden jetzt einen Mitarbeiter für die Landwirtschaft einstellen."

Die neue Landesrätin stammt aus Luftenberg in Oberösterreich. Der Vater war Hauptschul-Direktor, die Mutter gelernte Frisörin. Hutter absolvierte die Pädak und unterrichtete an der Fachschule Lambach, wo sie auch Erzieherin im Internat war. Vor gut zehn Jahren zog sie der Liebe wegen in den Pinzgau. Seither ist sie Bäuerin und hat sogar den Traktorführerschein. Der Weg führte zum Bauernbund und zu den ÖVP-Frauen. Nun wird sie für Bildung und Naturschutz verantwortlich sein. "Ich bin mit Herzblut Pädagogin. Ich sehe mich aber auch als angewandte Naturschützerin."

Quelle: SN

Aufgerufen am 17.12.2018 um 01:38 auf https://www.sn.at/panorama/international/maria-hutter-von-der-oberoesterreichischen-lehrerin-zur-pinzgauer-biobaeuerin-28469731

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