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"Tante Ju"-Absturz: Bergungsarbeiten abgeschlossen

Nach dem Absturz des Oldtimer-Flugzeuges "Tante Ju" in der Schweiz sind am Dienstag die Bergungsarbeiten am Piz Segnas abgeschlossen worden. Die Wanderwege sind wieder freigegeben, die Luftraumsperre wurde aufgehoben. Die zwanzig Todesopfer des Flugzeugunglücks vom Samstag, darunter drei Personen aus Österreich, sind geborgen und das Wrack abtransportiert worden, teilte die Bundesanwaltschaft mit.

Alle 20 Insassen kamen bei dem Absturz ums Leben SN/APA (AFP)/HANDOUT
Alle 20 Insassen kamen bei dem Absturz ums Leben

Unter der Koordination der Bundesanwaltschaft werde nun die formelle Identifizierung der Opfer vorgenommen. Zudem würden die eingeleiteten Untersuchungen und Abklärungen weitergeführt. Die strafrechtlichen Abklärungen der Bundesanwaltschaft werden parallel zu den Untersuchungen der Sust durchgeführt, welche im Rahmen einer Sicherheitsuntersuchung die Unfallursache abklärt. Diese Arbeiten dürften mehrere Wochen oder Monate in Anspruch nehmen.

Die Betreiberin der Unglücksmaschine, die Dübendorfer Ju-Air, hatte zuvor mitgeteilt, dass sie den Flugbetrieb am 17. August wieder aufnehmen will. Sie hatte nach dem Absturz der historischen "Tante Ju" den Betrieb auf freiwilliger Basis vorübergehend eingestellt.

Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) nahm von den Absichten der Ju-Air Kenntnis, wie es mitteilte. Solange kein erhärteter Verdacht eines technischen Defektes vorliege, könne das Bazl kein Grounding der Ju-Air-Flotte anordnen. Sollten sich bis zum 17. August neue Erkenntnisse ergeben, würde die Behörde aber Maßnahmen treffen und wenn nötig ein Flugverbot erteilen.

Quelle: Apa/Ag.

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