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APA-Beteiligung an Schweizer Nachrichtenagentur SDA fixiert

Die im Oktober 2017 angekündigte Beteiligung der APA - Austria Presse Agentur an der neustrukturierten Schweizer Nachrichtenagentur-Gruppe Keystone - SDA wurde nun formell beschlossen.

 SN/apa

Nach Zustimmung der Wettbewerbsbehörden haben am Freitag die Generalversammlungen von SDA und Keystone einem Fusionsbeschluss zugestimmt. Die APA übernimmt dabei 30 Prozent am Aktienkapital von Keystone - SDA.

Die Transaktion wird formal mit der Eintragung im Handelsregister Anfang Mai vollzogen und rückwirkend mit 1. Jänner 2018 wirksam. Mit der Genehmigung der Fusion der Schweizerischen Depeschenagentur (SDA) mit der Bildagentur Keystone wird die APA infolge eines Beteiligungstausches zum größten Aktionär der neuen Gesellschaft. APA und SDA hielten bisher jeweils 50 Prozent an der Schweizer Bildagentur Keystone.

APA-Geschäftsführer Clemens Pig und APA-Vorstandsvorsitzender Hermann Petz freuten sich in einer Aussendung "über die Intensivierung der Zusammenarbeit innerhalb des länderübergreifenden Beteiligungsprojektes, in das die APA vor allem ihre Technologie- und Digital-Kompetenz in Entwicklung und Betrieb von IT-Dienstleistungen für die Keystone - SDA einbringen wird". Diese werden von der 100-prozentigen APA-Tochter APA-IT erbracht. "Nachrichtenagenturen in westlichen Demokratien stehen vor ähnlichen Herausforderungen - von technologischen Entwicklungen, Innovationen und gemeinsamen Lösungen profitieren alle", betonte Pig die Vorteile dieser "unter Nachrichtenagenturen europaweit einzigartigen Verschränkung".

Der Verwaltungsrat der Nachrichtenagentur Keystone - SDA hat sich im Zuge der Neustrukturierung neu konstituiert. Ueli Eckstein (Tamedia) übernahm die Funktion des Präsidenten und folgt Hans Heinrich Coninx nach, der das Gremium verlässt. Seitens der APA wurden Clemens Pig und Karin Thiller in den Verwaltungsrat gewählt, Pig übernahm neben Matthias Hagemann (VRP Radio Basilisk AG) die Funktion des Vizepräsidenten. Auch der neue Verwaltungsratspräsident Eckstein hob die Bedeutung der Kooperation hervor: "Das neue Modell hilft uns, die Kunden noch besser mit innovativen Produkten zu bedienen und damit Mehrwert zu schaffen. Mit der neuen Zusammenarbeit tragen wir einerseits den veränderten Markt- und Kundenbedürfnissen Rechnung und legen andererseits den Grundstein für die strategische Weiterentwicklung des Unternehmens."

Quelle: APA

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