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Ex-ORF-Manager Scolik verlässt Bayerischen Rundfunk

Der Programmdirektor Kultur des Bayerischen Rundfunks (BR), Reinhard Scolik, verlässt den öffentlich-rechtlichen Sender.

Der 63-Jährige scheidet zum Jahresende "im gegenseitigen Einvernehmen" aus. Der Vorsitzende des BR-Rundfunkrates, Lorenz Wolf, informierte das Aufsichtsgremium des Senders über das vorzeitige Vertragsende am Donnerstag in einer Sitzung. Das bestätigte ein BR-Sprecher auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in München.

Darüber hinaus wollte sich der Sprecher nicht äußern. Es sei Stillschweigen vereinbart worden. Der Sender werde zu gegebener Zeit über eine Nachfolge informieren, sagte er auf Nachfrage. Scolik wird nach dpa-Informationen aus dem Sender bis Jahresende weiter seinen Aufgaben in der ARD-Anstalt nachgehen.

Scoliks Vertrag als Programmdirektor Kultur wäre eigentlich erst Ende September 2024 zum Beginn seines Ruhestands ausgelaufen. Sein Vertrag war Mitte vergangenen Jahres vom Rundfunkrat bis dahin verlängert worden.

Der gebürtige Österreicher Scolik war 2016 vom ORF in Wien zum BR nach München gekommen - damals als Fernsehdirektor. Mit der Umstrukturierung der BR-Programmdirektionen zum Juli 2020 wurde sein Verantwortungsbereich die Programmdirektion Kultur. Sie ist eine der beiden inhaltlichen Säulen neben der Programmdirektion Information.

Insgesamt gibt es fünf Direktionen als zweite Managementebene des BR nach der Intendantin Katja Wildermuth - zudem noch eine juristische, eine Verwaltungs- und eine Produktions-/Technikdirektion. Ihre Leitungen werden vom Rundfunkrat, dem Aufsichtsgremium des Senders, jeweils auf fünf Jahre gewählt.

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