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Die neue iPhone-Generation steht in den Startlöchern

Apple spendiert seinen iPhones vor dem wichtigen Weihnachtsgeschäft einen schnelleren Chip und bessere Kameras. Dazu dreht der IT-Riese an seiner (Computer-)Uhr - und stopft eine Sicherheitslücke.

Jeden Herbst blickt die Technologiebranche einen Abend lang auf ein 65.000-Einwohner-Städtchen im Westen Kaliforniens: Auch dieses Jahr präsentiert Apple auf seinem Firmengelände in Cupertino seine neuen Produkte.

Apple setzt bei seinen neuen iPhones zum wichtigen Weihnachtsgeschäft auf bessere Kameras und schnellere Chips. Das am Dienstag vorgestellte iPhone 13 behielt das Design der aktuellen Generation mit eckigen Kanten. Die auffälligste äußerliche Änderung neben neuen Farben ist, dass die Lücke für Kameras und Sensoren zur Gesichtserkennung am oberen Bildschirmrand um 20 Prozent verkleinert wurde.

Unter der Haube gibt es aber einige Neuerungen. So werden die neuen iPhones von einem neuen Chip aus eigener Entwicklung angetrieben, dem A15 Bionic. Apple selbst spricht vom leistungsstärksten Prozessor-System in einem Smartphone. Die Rechenkraft wird unter anderem eingesetzt, um die Nachtaufnahmen zu verbessern - zusätzlich zu den aufgerüsteten Kameras.

Außerdem gibt es auf den neuen Geräten einen "Cinematic"-Videomodus, bei dem die Software automatisch je nach Geschehen auf verschiedene Ebenen im Bild fokussiert. Dreht sich etwa die Person im Vordergrund nach hinten um, wird das Objektiv auf den Hintergrund scharfgestellt, in dessen Richtung sie blickt. Apple zeigte sich überzeugt, mit solchen smarten Funktionen auch das Filmgeschäft verändern zu können.

Für die Anzeige der besseren Aufnahmen wurden die Displays überholt. Die iPhones unterstützen nun auch - wie bereits diverse Konkurrenz-Smartphones - Bildwiederholungsraten von bis zu 120 Hertz. Angesichts besserer Kameras und entsprechend größerer Dateien bekommen die Telefone mehr Speicher. In der Basis-Version hat das iPhone 13 nun mindestens 128 Gigabyte an Bord, das teurere Pro-Modell bis zu 1 Terabyte. Es gibt auch ein iPhone 13 mini - während zeitweise spekuliert wurde, Apple wolle das kleinere Modell abschaffen, da die Verkäufe unter den Erwartungen geblieben seien.

Im Weihnachtsquartal werden traditionell die meisten iPhones verkauft - und Apple verdrängte zuletzt immer wieder Marktführer Samsung vom ersten Platz. Das iPhone ist das mit Abstand wichtigste Apple-Produkt und brachte zeitweise bis zu zwei Drittel des Geschäfts des Konzerns ein. Zuletzt sank sein Umsatzanteil aber unter 50 Prozent, unter anderem da in der Corona-Pandemie auch Mac-Computer und iPad-Tablets deutlich populärer wurden. Apple erneuert nun auch das iPad und das kleinere iPad mini.

Die Computer-Uhr Apple Watch bekommt in der am Dienstag vorgestellten neuen Generation Series 7 ein etwas größeres Display. Da der Rahmen um den Bildschirm dünner gemacht wurde, ist das Gehäuse nur ein wenig größer als beim Vorgänger-Modell. Mit mehr Platz lässt Apple nun zum Beispiel erstmals auf einer kleinen Tastatur auf dem Display tippen.

Vor dem Online-Event war spekuliert worden, dass Apple das Design der Computer-Uhr radikal ändern wolle. Es hieß, sie solle statt der bisher abgerundeten Ränder kantiger daherkommen. Doch während das Display tatsächlich wie zuvor berichtet größer wurde, behielt die Uhr ihre charakteristische Form.

Am Tag vor dem großen Produkt-Event musste Apple indessen eilig eine Sicherheitslücke in der Software seiner iPhones und iPads schließen, mit der laut Experten Nachrichten im hauseigenen Chatdienst iMessage ausgespäht werden können. Forscher der Organisation Citizen Lab stießen auf die Schwachstelle bei der Analyse des Telefons eines saudi-arabischen Aktivisten. Das Gerät sei mit der Überwachungssoftware "Pegasus" der israelischen Firma NSO infiziert gewesen, berichtete Citizen Lab.

Apple veröffentlichte Software-Updates, die die Sicherheitslücke schließen. Dem IT-Riesen zufolge konnte die Schwachstelle mit Hilfe einer präparierten PDF-Datei ausgenutzt werden.

Die Preise in der Übersicht

iPhone 13 mini
128 GB, 799 Euro
256 GB, 919 Euro
512 GB, 1149 Euro
iPhone 13
128 GB, 899 Euro
256 GB, 1019 Euro
512 GB, 1249 Euro
iPhone 13 Pro
128 GB, 1149 Euro
256 GB, 1269 Euro
512 GB 1499 Euro
1 TB: 1729 Euro
iPhone 13 Pro Max
128 GB 1249 Euro
256 GB, 1369 Euro
512 GB, 1599 Euro
1 TB, 1829 Euro

iPads

iPad WiFi
64 GB, 379 Euro
256 GB, 549 Euro
iPad 5G
64 GB, 519 Euro
256 GB, 689 Euro
iPad mini WiFi
64 GB, 549 Euro
256 GB, 719 Euro
iPad mini 5G
64 GB, 719 Euro
256 GB, 889 Euro

Aufgerufen am 18.09.2021 um 03:56 auf https://www.sn.at/panorama/medien/neue-smartphone-generation-kommt-apple-stellt-iphone-13-vor-109435636

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