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Seit 25 Jahren gibt es die SN im Web

Der Onlineauftritt der "Salzburger Nachrichten" feiert Geburtstag. Und auch die Geburtsstunde des SN-Onlinelexikons Salzburgwiki jährt sich.

Die erste Website der „Salzburger Nachrichten“ ging vor einem Vierteljahrhundert online. SN/sn
Die erste Website der „Salzburger Nachrichten“ ging vor einem Vierteljahrhundert online.

Es war das Jahr, in dem Prinzessin Diana verunglückte. In Österreich übernahm Viktor Klima das Bundeskanzleramt von Franz Vranitzky. Und eine junge Technologie, Internet genannt, begann gerade erst sich durchzusetzen: Anfang 1997 hatten lediglich sieben Prozent der Österreicher einen Internetanschluss.

In dieser Frühphase der Webentwicklung starteten auch die "Salzburger Nachrichten" ihren ersten Internetauftritt. Damals noch unter salzburg.com, der Zeit entsprechend mit wenig Bildern und relativ wenig Nachrichten: "Die Seite damals war nach dem Muster einer bunten Plattform gebaut - mit großem Serviceteil und einem kleinen Meldungsteil", beschreibt SN-Chefredakteur Manfred Perterer.

Diese Woche jährt sich die Geburtsstunde des SN-Onlineauftritts zum 25. Mal. Mittlerweile kommt das SN-Onlinenetzwerk, zu dem neben sn.at auch salzburg24.at gehört, auf knapp 10,8 Millionen Seitenaufrufe pro Monat (Österreichische Webanalyse, Jänner 2022). "Die digitale Welt der ,Salzburger Nachrichten' entwickelt sich dynamisch - und muss sich, analog dem gedruckten Werk, immer wieder einem Erneuerungsprozess unterziehen", sagt SN-Geschäftsführer Maximilian Dasch. Einen derartigen Erneuerungsprozess gab es etwa 2016: "Mit ,Das Beste aus der Zeitung' sind die ,Salzburger Nachrichten' als eine der ersten Tageszeitungen in Österreich mit einem Online-Bezahlangebot und damit einem Wertschätzungsmodell für Journalismus im Netz gestartet", erläutert Dasch. Mittlerweile zählen die SN laut Österreichischer Auflagenkontrolle 13.720 verkaufte E-Paper- bzw. Digitalausgaben.

2017 kam es zu einer Neugestaltung des Digitalauftritts, begleitet von einem Wechsel auf die Domain sn.at. Parallel setzen die SN etwa auch auf eine eigene App, die breit aufgestellten Social-Media-Auftritte und auf Live-Berichterstattung, wie jene um die Ukraine-Krise. "Man merkt, dass Live-Berichterstattung nicht mehr nur die Domäne des Fernsehens ist", sagt Thomas Hofbauer. Der Chef vom Dienst bei den "Salzburger Nachrichten" gibt auch einen Ausblick auf die Zukunft: Noch im Frühjahr werde es einen "zeitgemäßen Relaunch" von sn.at geben. "Über allem steht immer die Kernleistung, die Kernkompetenz unseres Hauses - unabhängiger Qualitätsjournalismus aus Salzburg für Österreich", ergänzt Maximilian Dasch.

Ferner feiert dieser Tage ein weiteres Webprojekt der "Salzburger Nachrichten" Geburtstag: Das Onlinelexikon Salzburgwiki wird 15 Jahre alt. Die Idee sei auf Vorschlag einer Expertengruppe, bestehend aus Vertretern der SN und der Forschungsgesellschaft Salzburg Research, entstanden, erläutert Claus Meyer, Mitinitiator und stellvertretender IT-Leiter bei den "Salzburger Nachrichten". "Dabei orientierten wir uns am Beispiel des überaus erfolgreichen Stadtwiki Karlsruhe - wollten aber das ganze Bundesland abbilden." Mittlerweile umfasst das Salzburgwiki 43.300 Artikel und 45.500 Bilder - bei rund 250.000 Seitenaufrufen pro Monat. Die Texte im Wiki seien bislang mehr als eine Million Mal editiert worden. "Salzburgwiki ist nach dem Wien Geschichte Wiki das zweitgrößte Regionalwiki im deutschsprachigen Raum", ergänzt Meyer.


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