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TV-Sender Euronews künftig auch in Serbien zu sehen

Eine Kooperation zwischen dem paneuropäischen TV-Sender Euronews und der serbischen Mediengruppe HD-Win wird künftig über die Bildschirme der Serben flimmern.

Für den Nachrichtensender Euronews Serbia, ein Franchise des in Lyon-basierten TV-Senders, sollen knapp 100 Mitarbeiter vor Ort rekrutiert werden, heißt es in eine Aussendung von Euronews. Euronews-Chef Michael Petters soll Medienberichten zufolge bereits am Montag in Belgrad eintreffen. Demnach ist er Teil einer Wirtschaftsdelegation, die den französischen Präsidenten Emmanuel Macron bei seinem zweitägigen Besuch in Serbien begleitet. Es handelt sich nach der Kooperation in Albanien im November um das zweite "Franchise" von Euronews.

Euronews unterhält derzeit Büros in Brüssel, Athen, Budapest und Geschäftsstellen in Städten wie Paris, London, Berlin, Dubai, Abu Dhabi und Singapur. Der Nachrichtensender mit Hauptsitz im französischen Lyon strahlt seine Programme in zwölf Sprachen aus, darunter neben acht EU-Amtssprachen auch Russisch, Arabisch, Türkisch und Farsi.

Euronews war 1993 in Lyon von einer Reihe von öffentlich-rechtlichen europäischen Fernsehsendern gegründet worden. Mittlerweile hält aber die Media Globe Networks des ägyptischen Unternehmers Naguib Sawiris 53 Prozent an Euronews, der US-amerikanische Medienkonzern NBCUniversal hat 25 Prozent, die restlichen 22 Prozent teilen sich mehrere EBU-Sender.

Quelle: APA

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