Österreich

13-Jähriger bei Lawinenabgang in der Steiermark verletzt

Ein 13-jähriger Bursch ist am Samstag bei einem Lawinenabgang am steirischen Kreischberg leicht verletzt worden. Eine sechsköpfige Gruppe Jugendlicher hatte im freien Gelände die Lawine selbst ausgelöst. Der Bub wurde teilweise verschüttet, seine Freunde bargen ihn nach Angaben der Polizei aus dem Schnee. Die Jugendlichen hatten die Sperre des Geländes wegen Lawinengefahr ignoriert.

Die Freunde des Verschütteten bargen ihn aus dem Schnee SN/APA/EXPA/MARTIN HUBER
Die Freunde des Verschütteten bargen ihn aus dem Schnee

Die Jugendlichen waren in den gesperrten Hang eingefahren, das von ihnen ausgelöste Schneebrett riss den 13-Jährigen mit sich. Nach Angaben des Roten Kreuzes war sein Oberkörper aber nicht verschüttet, er bekam also ausreichend Luft. Die alarmierten Rettungskräfte brauchten nicht mehr einzugreifen, sie brachten die geschockten Jugendlichen ins Tal. Der angeforderte Hubschrauber konnte wieder abdrehen. Woher die Jugendlichen stammen, war laut Polizei vorerst nicht bekannt.

Auch ein 42-jähriger Tourengeher wurde am Samstag bei einer Skitour in Gargellen im Montafon rund 50 Meter von einer Lawine mitgerissen. Laut Polizei gelang es dem Mann, seinen Lawinenairbag auszulösen. Er wurde bis zum Kopf von den Schneemassen verschüttet. Der Wintersportler wurde von seinen Kameraden geborgen. Er blieb unverletzt. Die sechsköpfige Gruppe war in Richtung Valzifenztal aufgestiegen. Die Tourengeher wechselten einander mit der Spurarbeit ab. Als der 42-Jährige am Schlussanstieg vorausging, löste sich vor der letzten Spurkehre ein rund 30 Meter breites Schneebrett, das den Mann mitriss.

Quelle: APA

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