Österreich

Causa Hartmann: Burgtheater schließt ein teures Kapitel

Der Finanzskandal endet in einem Vergleich. Ex-Direktor Hartmann erhält eine Betriebspension.

Ex-Burgtheaterdirektor Matthias Hartmann. SN/apa (gindl)
Ex-Burgtheaterdirektor Matthias Hartmann.

Das Burgtheater und sein ehemaliger Direktor Matthias Hartmann haben sich auf einen außergerichtlichen Vergleich geeinigt. Damit wurden zu erwartende Zivilverfahren vor dem Arbeitsgericht für immer beigelegt. Nachdem die Korruptionsstaatsanwaltschaft alle strafrechtlichen Vorwürfe gegen Hartmann hatte fallen lasse, wurde nunmehr im Vergleich die im März 2014 vom damaligen Kulturminister Josef Ostermayer (SPÖ) ausgesprochene fristlose Entlassung wegen des Finanzskandals in eine einvernehmliche Kündigung Hartmanns mit Herbst 2014 umgewandelt. Das heißt, dass der 55-jährige Deutsche nicht nur eine Kündigungsentschädigung erhält, sondern mit Erreichen des Pensionsalters von 65 Jahren auch eine Betriebspension.

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