Österreich

Der sanfte Schienenrevoluzzer

Multitalent Harald Jahn hat sich dem Kampf für eine begrünte Straßenbahn in Wien verschrieben. Damit beginnt seine Mission aber erst: Die Stadt soll zur Wohlfühlzone für ihre Bewohner werden.

Harald Jahn an einer Straßenbahnstation. Das Grün fehlt – noch. SN/tröscher
Harald Jahn an einer Straßenbahnstation. Das Grün fehlt – noch.

Harald Jahn hat einen Traum. In diesem wimmelt es von Straßenbahnen, die allesamt durch wald- und wiesenartige Gegenden kreuzen und entspannte Passagiere transportieren. Mehrspurige Autopisten verwandeln sich in saftig grüne Bänder, die den Individualverkehr geradezu ad absurdum führen. Die Pointe des Traumes: Das Ganze spielt sich mitten in Wien ab. Damit aus dem Traum zumindest schrittweise Realität wird, hat sich Jahn dem Kampf für das Rasengleis verschrieben. Das mag Reaktionen vom Typ "Hat der keine anderen Sorgen?" hervorrufen. Doch hinter dem Begriff Rasengleis verbergen sich ungeahnte Möglichkeiten zur Aufwertung einer Stadt, die weit über schlichtes Straßenbahnfahren hinausgehen. Weitergedacht könnte es in einer sanften gesellschaftlichen Revolution münden, die - einfach ausgedrückt - auf lange Sicht Granteln in Grinsen verwandelt.

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