Österreich

Diebstahl, Einbruch, Vandalismus: Kirchen wollen keine Selbstbedienungsläden sein

Kelche, Monstranzen, Engel, Kruzifixe, Geld aus Opferstöcken: Aus österreichischen Gotteshäusern wird jede Menge gestohlen. Von hohem materiellen Wert sind die entwendeten Kunstgegenstände allerdings nur selten. Das hat seine Gründe.

Eine kostbare Rokoko-Monstranz wurde bei einem Einbruch in ein Pfarrhaus in Ollersbach in Niederösterreich gestohlen. SN/diözese st. pölten
Eine kostbare Rokoko-Monstranz wurde bei einem Einbruch in ein Pfarrhaus in Ollersbach in Niederösterreich gestohlen.

Kruzifixe und Weihbrunnen aus einer Kapelle in Alpbach. Eine vergoldete Marienstatue aus der Stadtpfarrkirche in Kufstein. Eine barocke Monstranz aus einer Kirche in Pfaffstätten, Hostienschalen in Biedermannsdorf - es sind nur einige, wenige Beispiele für sakrale Kunstgegenstände, die 2019 aus heimischen Gottenshäusern gestohlen wurden. Hinzu kommen Opferstockdiebe, die ebenso trickreich wie systematisch vorgehen. Österreichs Kirchen sind für Kriminelle immer wieder ein beliebter Selbstbedienungsladen. Doch das soll nun ein Ende haben.

"Viele Kirchen sind inzwischen videoüberwacht", sagt Thomas Stanzer, ...

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