Österreich

Kreischberg: Rund 150 Skifahrer von defektem Sessellift geborgen

Wegen eines Lagerschadens sind am Montagnachmittag rund 150 Wintersportler am Rosenkranz-Sessellift am Kreischberg im obersteirischen Bezirk Murau festgesessen.

Sechs Hubschrauberteams waren im Einsatz, um die Wintersportler aus ihrer misslichen Lage zu befreien. Dazu kamen Dutzende Einsatzkräfte der Bergrettung, Feuerwehr und des Seilbahnbetreibers.

Nach Angaben des Liftbetreibers Karl Fussi blieb der Rosenkranz-Sessellift gegen 14.30 Uhr stehen, weil ein Lagerschaden bei der Umlenkkontrolle auftrat. Eine Reparatur war nicht möglich, kurz vor 15 Uhr wurde die Bergung gestartet. Die Skifahrer und Snowboarder wurden mit Hilfe der Flugretter abgeseilt. Gegen 17.15 Uhr war die Rettung aller Wintersportler abgeschlossen.

Bis der Rosenkranz-Sessellift repariert ist, können die Wintersportler auf den Schlepplift ausweichen. Das teilte der Liftbetreiber mit.

Stillstand des Sessellifts bereits am Sonntag

Der Sessellift zeigte sich bereits am Tag zuvor störungsanfällig: Am Sonntag kurz nach 12 Uhr stand die Transportanlage für zirka 20 Minuten still. Mehr als 100 Skifahrer mussten ausharren - die äußeren Bedingungen (milde Temperaturen, Sonnenschein, lediglich im obersten Teil Windböen) machten die Angelegenheit einigermaßen erträglich. Der parallel verlaufende Schlepplift funktionierte währenddessen übrigens klaglos.

Videos: Bergungsaktion mit Hubschraubern

Video: Schon am Sonntag stand der Sessellift lange still

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