Österreich

Kuriose Fundstücke in ÖBB-Zügen: Hamster, Brautkleid, Gebiss

Im ÖBB Lost & Found werden jeden Monat rund 2.300 in den Zügen und Bahnhöfen verlorene oder vergessene Gegenstände abgegeben, am häufigsten Geldbörsen und Smartphones, aber auch kuriose Verlustsachen wie ein Brautkleid oder ein Hamster. In knapp 40 Prozent der Fälle landen die Gegenstände binnen zehn Tagen wieder bei ihrem Besitzer, berichteten die Österreicherischen Bundesbahnen am Donnerstag.

Sogar ein Hamster wurde schon in einem Zug vergessen SN/APA (AFP)/FREDERICK FLORIN
Sogar ein Hamster wurde schon in einem Zug vergessen

Täglich seien mehr als 20 Mitarbeiter dafür im Einsatz. Den Anstoß für einen glücklichen Ausgang "müssen aber ehrliche Finder geben, die den Gegenstand bei jeder ÖBB-Mitarbeiterin, bei jedem ÖBB-Mitarbeiter oder direkt im Lost & Found abgeben können". Objekte, die ihren Weg nicht zurück finden, werden an die öffentlichen Fundbehörden übergeben.

Zu den Top 3 der am häufigsten verlorenen Gegenständen gehören Geldbörsen, Smartphones und Regenschirme. Die wertvollsten Funde waren bisher laut ÖBB Geigenbögen, ein Diamantring und 15.000 Euro. All diese Fundstücke seien wieder an die Eigentümer retourniert worden. Zu den kuriosen "Verlusten" zählten ein Sauerstoffgerät, ein Hochzeitskleid, ein Gebiss, ein Glasauge und sogar Tiere wie Hunde oder Hamster.

So sollte man als Eigentümer im Fall es Falles vorgehen: Über ein Online-Formular kann man die ÖBB über den verlorenen Gegenstand informieren: https://infrastruktur.oebb.at/de/kontakt/lost-and-found-formular. Auf der ÖBB-Homepage gibt es eine Lost & Found-Seite mit Informationen. Die Telefonhotline für Auskünfte lautet +43(0)1/93000/97-22-222, Montag bis Donnerstag von 7.30 bis 12.00 und 14.00 bis 16.30 sowie Freitag von 7.30 bis 13.30 Uhr.

(APA)

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