Österreich

Von Salzburg in die weite Welt: Mozartstädter feierten mit viel Prominenz in Wien

Ein Mal Salzburg, immer Salzburg: Ihre Wurzeln feierten zahlreiche Exil-Alpenländler in Wien. Was der "Regisseur der Republik"und kleine Lederhosen damit zu tun hatten.

Bei Jazzmusik und Canapés füllte sich der Johann-Strauss-Saal im Kursalon Hübner in Wien am Donnerstagabend. Es schien, als habe halb Salzburg den Weg in die Bundeshauptstadt gefunden, um auf Einladung des Landes und des Club Salzburg zu netzwerken und zu feiern. Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP) war gekommen, außerdem die Landesrätinnen Andrea Klambauer (Neos) und Maria Hutter (ÖVP), Stadträtin Barbara Unterkofler sowie Bundesrätin Andrea Eder-Gitschthaler (ÖVP). Wie bereits im vergangenen Jahr war auch Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) mit von der Partie, ebenso wie Staatssekretärin Karoline Edtstadler (ÖVP). Auf der Bühne stellte sich Kurz den Fragen von Moderator und SN-Chefredakteur Manfred Perterer.

Gesichtet wurden außerdem: der Wiener Weihbischof Franz Scharl, Salzburg-AG-Chef Leonhard Schitter, Salzburg-Land-Tourismus-Chef Leo Bauernberger, FH-Rektor Gerhard Blechinger, die FH-Geschäftsführer Doris Walter und Raimund Ribitsch, ORF-Landesdirektor Christoph Takacs, Stiftung-Mozarteum-Präsident Johannes Honsig-Erlenburg, Kommunikationsexpertin Karin Strobl und SN-Geschäftsführer Maximilian Dasch.

Verena Altenberger ist "Internationale Salzburgerin des Jahres"

"Wir zeichnen auch den Internationalen Salzburger, die Internationale Salzburgerin des Jahres aus", sagte Gastgeber, Club-Präsident und Nationalratsabgeordneter Peter Haubner (ÖVP). Die Jury entschied sich für die in Oberalm aufgewachsene Schauspielerin Verena Altenberger (31).

Weil diese bei Dreharbeiten zu "Polizeiruf 110" in München festsaß, konnte sie sich nur per emotionaler Video-Botschaft für die Auszeichnung bedanken. Stellvertretend für sie nahmen ihre Schwester Judith und Vater Walter Altenberger den Preis in Form eines Stiers - wie könnte es im Zusammenhang mit Salzburg auch anders sein - entgegen.

Auf die Bühne kam der Salzburger Regisseur Adrian Goiginger, mit dessen Film "Die beste aller Welten" Verena Altenberger ihren Durchbruch schaffte. In seiner Laudatio auf Altenberger lobte Landeshauptmann Haslauer das Machwerk, das international für etliche Preise nominiert war und viele auch erringen konnte. "Der Film spielt in Salzburg, in den Wohnmaschinen am Stadtrand, die so gar nicht ins Klischee passen", sagte er und lobte Altenbergers Talent, "kleine Charaktere von nebenan" überzeugend zu spielen. In "Die beste aller Welten" mimt sie eine heroinsüchtige Mutter mit starker Liebe zu ihrem Sohn, der unbedingt Abenteurer werden will.

Mit Blick auf Altenbergers Karriere erklärte Haslauer: "Wenn du Salzburgerin bist, bleibst du Salzburger - egal wo auf der Welt du Abenteurerin wirst."

Für die perfekten Salzburg-Klänge auf der Bühne sorgte der Kinderchor des Landestheaters in Dirndl und Lederhosen mit drei Stücken aus "The Sound of Music". Edelweiß, Edelweiß, . . .

Was hat Salzburg, was Wien nicht hat?

Abschließend haben sich die SN auf den Weg durch den Kursalon gemacht um zu erfahren, was die Gäste besonders an Salzburg schätzen:

Aufgerufen am 21.09.2019 um 07:13 auf https://www.sn.at/panorama/oesterreich/von-salzburg-in-die-weite-welt-mozartstaedter-feierten-mit-viel-prominenz-in-wien-67284715

Kommentare

Schlagzeilen