Österreich

Vorwürfe gegen Bischof Schwarz: Nun kommen die Bürger zu Wort

Nach den Vorwürfen gegen den früheren Kärntner Bischof Alois Schwarz hat der vom Vatikan eingesetzte Visitator Franz Lackner seine Arbeit aufgenommen. Nach ersten Gesprächen, etwa mit dem Domkapitel zu Gurk-Klagenfurt, sind am 8. Februar die Gläubigen an der Reihe.

Bischof Alois Schwarz.  SN/APA/BARBARA GINDL
Bischof Alois Schwarz.

Vergeben werden Gesprächstermine im Viertelstundentakt, einen ganzen Tag lang. Auch die Sorgen der Gläubigen sollen in die Apostolische Visitation, die in Kärnten gerade stattfindet, einfließen. "Anmelden kann man sich per E-Mail. Auch wenn nicht jeder an die Reihe kommen kann, wird alles gelesen, was die Kärntnerinnen und Kärntner dem Herrn Erzbischof mitteilen wollen", sagt Lackners Sprecherin Heidi Zikulnig im SN-Gespräch.
Die Atmosphäre bei der Visitation, gleichsam einer Prüfung der Diözese, beschreibt sie als offen und konstruktiv.
Notwendig war dieser Schritt geworden, weil dem früheren Bischof Alois Schwarz vom Domkapitel Misswirtschaft und ein zweifelhafter Lebensstil mit der früheren Leiterin des Bildungshauses St. Georgen vorgeworfen wurde. Auch die Staatsanwaltschaft ermittelt in finanziellen Fragen.
Die Gespräche, die Lackner mit den Kärntnern führen wird, finden im Kolpinghaus statt, anmelden kann man sich über die Homepage der Diözese: www.kath-kirche-kaernten.at

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