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Denzel Washington bleibt bei Oscars kämpferisch

Denzel Washington sieht bei der Oscar-Verleihung Nachteile für afroamerikanische Schauspieler, er selbst habe sich davon aber nie entmutigen lassen.

Kämpferisch: Denzel Washington. SN/dapd
Kämpferisch: Denzel Washington.

Die Auswahl der Preisträger sei unfair, sagte er in der US-Sendung "60 Minutes". "Na und? Soll man deshalb aufgeben?", fragte der 61-Jährige in dem Interview, das an diesem Sonntag ausgestrahlt werden soll. Sein simpler Ratschlag: "Gib einfach dein Bestes."

Dass nicht alle dieselben Chancen hätten, den Filmpreis abzuräumen, habe Washington am eigenen Leib erfahren. "Ich war auch mal der Typ, dessen Name beim Oscar nicht genannt wurde, als alle dachten, dass sie ihn nennen würden", sagte Washington. Er selbst war bisher sechs Mal für den Academy Award nominiert, zwei Mal gewann er ihn.

Washingtons aktueller Film "Fences", an dem er als Hauptdarsteller und Regisseur mitwirkte, gilt als Anwärter auf einen Oscar im neuen Jahr. 2016 hatten zahlreiche Prominente unter dem Schlagwort #OscarsSoWhite zum Boykott der Oscars aufgerufen, da ausschließlich hellhäutige Schauspieler für die Preise nominiert waren.

Quelle: Dpa

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