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Erster Wildtier-Zensus in Kenia: Elefanten und Giraffen legen zu

Die erste landesweite Zählung von Wildtieren in Kenia hat ergeben, dass die Population der im Land lebenden Elefanten und Giraffen zugenommen hat.

 SN/ap

Demnach wurden insgesamt 36.169 Elefanten gezählt (zwölf Prozent mehr als 2014). Außerdem stieg die Population der Giraffen seit 2019 um 49 Prozent auf 34.240 Tiere an, wie der Kenya Wildlife Service (KWS) am Dienstag mitteilte. KWS wertet die gestiegenen Zahlen auch als Erfolg der Artenschutzpolitik der vergangenen Jahre. Auch die Zahl der Nashörner, Löwen, Grevy-Zebras und Hirola-Antilopen habe zugenommen.

KWS hatte im Mai erstmals einen dreimonatigen Wildtier-Zensus durchgeführt, um alle in Kenia lebenden Land- und Meeressäugetiere, wichtige Vogelarten und gefährdete Primaten zu erfassen. Insgesamt waren 100 Mitarbeiter damit beschäftigt, 30 Arten in ihren unterschiedlichen Ökosystemen zu erfassen. Die Zählung der Meerestiere ergab, dass es beispielsweise 63 Buckelwale, zwei Blauwale, 29 Weiße Haie und elf Rochen in kenianischen Gewässern gebe. Die kenianische Regierung hatte die Erhebung in Auftrag gegeben, um die Effektivität bestehender Artenschutzmaßnahmen zu überprüfen.

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