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Permafrost - Auftauprozess nimmt immer höheres Tempo auf

Das Abtauen der Permafrostschichten im Gebirge ist ein Problem für hochalpine Infrastrukturen - wie etwa die heimischen Gletscherskigebiete. Das Abschmelzen der Eisschichten vollzieht sich parallel zum Klimawandel in stetig zunehmender Geschwindigkeit.

Der Ödenwinkelkees im Stubachtal in Uttendorf: Mitarbeiter des Landesgeologischen Dienstes Salzburg am 19. September 2019 bei Untersuchungen der Gletscherrandzone sowie der umgebenden Felsen.  SN/gerald valentin
Der Ödenwinkelkees im Stubachtal in Uttendorf: Mitarbeiter des Landesgeologischen Dienstes Salzburg am 19. September 2019 bei Untersuchungen der Gletscherrandzone sowie der umgebenden Felsen.

Die Luft dort oben ist ohnehin schon dünn und auch das noch vorhandene Eis verliert zusehends an Substanz. In den Alpen - aber nicht nur dort - tauen aufgrund der Klimaerwärmung die Permafrostböden weg. Dieses ab etwa 2500 Höhenmetern nordseitig vorkommende Eis hält wie zäher Kitt die obersten Felsschichten zusammen. Oder im Fall des Abschmelzens eben nicht mehr.

Die betroffene Fläche in Österreich ist eher klein. Von den knapp 84.000 Quadratkilometern Bundesgebiet liegen gut 2000 Quadratkilometer in der ...

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