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Woher kam das Gold der Mykener?

Der Archäologe Heinrich Schliemann öffnete im 19. Jahrhundert in Mykene Fürstengräber, die mehr als 100 goldene Grabbeigaben enthielten. Mit modernsten Methoden sollen nun dem Gold Geheimnisse entlockt werden.

Heinrich Schliemann, der vor exakt 200 Jahren am 6. Jänner 1822 auf die Welt kam, schrieb diese Maske fälschlicherweise Agamemnon zu. SN/stock.adobe.com/antonio gravante
Heinrich Schliemann, der vor exakt 200 Jahren am 6. Jänner 1822 auf die Welt kam, schrieb diese Maske fälschlicherweise Agamemnon zu.

Am 6. Dezember 1876 war Heinrich Schliemann ein glücklicher Mann. Er hatte sich von dem Schriftsteller Pausanias führen lassen, der um 170 nach Christus ein Reisehandbuch für Griechenland geschrieben hatte und darin von Mykene und einem unterirdischen Schatzhaus berichtete. Der deutsche Archäologe, zu dieser Zeit bereits wegen seiner spektakulären Funde von Troja berühmt, setzte den Spaten an: Schliemann legte kein "unterirdisches Schatzhaus" frei, sondern Fürstengräber mit Skeletten, die reich mit Waffen, Keramiken und Goldbeigaben ausgestattet waren. Er hielt die Gräber ...

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