Innenpolitik

NR-Wahl: Kritik aus Salzburg an Vorzugsstimmen

Massive Kritik am Vorzugsstimmenmodell bei der Nationalratswahl hat am Mittwoch die ÖVP-Klubvorsitzende im Salzburger Landtag, Gerlinde Rogatsch, geübt.

NR-Wahl: Kritik aus Salzburg an Vorzugsstimmen SN/övp
Gerlinde Rogatsch übt massive Kritik.

Wenn einzelne Parteien bis zu 900 Kandidaten für eine Vorzugsstimme auf Bundesebene hätten, dann sei das nicht mehr administrierbar. "So werden wir uns die letzten freiwilligen Wahlbeisitzer noch vertreiben", sagte Rogatsch am Rande eines Pressegesprächs.

Wenn man eine Vorreihung auf der Bundesliste erst bei sieben Prozent der erhaltenen Parteistimmen erreiche, wären das bei der ÖVP etwa 80.000 Vorzugsstimmen. "Das geht weit an der Realität vorbei, das ist viel Lärm um nichts." Rogatsch schlägt vor, die Vorzugsstimmen auf Bundesebene wieder abzuschaffen und statt dessen eine Lösung auf Regionalwahlkreis-Ebene zu finden, dass dort Vorreihungen leichter möglich werden.

Quelle: APA

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