Innenpolitik

Vilimsky beharrt nicht auf Verbleib in rechter EU-Fraktion

Die FPÖ könnte als Regierungspartei auf Distanz zur rechtspopulistischen Fraktion ENF im EU-Parlament gehen. Das deutete FPÖ-Generalsekretär und Delegationsleiter in Brüssel Harald Vilimsky vor der Sitzung des Parteivorstandes, bei das Regierungsabkommen mit der ÖVP abgesegnet wird, an.

Vilimsky will nach der nächsten EU-Wahl weitersehen SN/APA/HERBERT NEUBAUER
Vilimsky will nach der nächsten EU-Wahl weitersehen

Es gebe derzeit "keinen Anlass im reißenden Fluss die Pferde zu wechseln", man werde sich aber überlegen, wie es nach der nächsten EU-Wahl 2019 weitergehen werde, sagte Vilimsky auf die Frage, ob die FPÖ die ENF verlassen werde. Es brauche aber "eine positive EU-Kritik", so Vilimsky.

Dass die Freiheitlichen als Regierungspartei ihre Kooperation in der Fraktion "Europa der Nationen und der Freiheit" unter anderem mit der französischen Rechtsextremen Marine Le Pen beenden sollen, haben sowohl der ÖVP-Delegationsleiter im EU-Parlament Othmar Karas als auch die NEOS gefordert.

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