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Nationalratswahl 2019

Ex-Skirennfahrer Walchhofer unterstützt wieder Sebastian Kurz

Nach dem heiß diskutierten Hörbiger-Video hat die ÖVP das nächste Video mit einem Promi-Unterstützer vorgestellt. In der Hauptrolle: Ein Skiweltmeister aus Salzburg.

Michael Walchhofer. SN/robert ratzer
Michael Walchhofer.

Dass der ehemalige Abfahrts-Weltmeister Michael Walchhofer ein Anhänger des ehemaligen Kanzlers und der Türkisen ist, ist kein Geheimnis. Bereits im vorigen Wahlkampf gab er seine Unterstützung bekannt: "Veränderungen sind in vielen Bereichen notwendig - genau das traue ich Sebastian Kurz zu", sagte er damals. Heute blickt er in dem nun veröffentlichten Video vor allem auf die vergangenen Regierungsjahre zurück. "Was Kurz und seinem Team in der vergangenen Regierung gelungen ist, Hut ab", sagt der ehemalige Spitzensportler und Hotelier vor einer Bergkulisse. Der ÖSV-Vizepräsident wolle, dass der "erfolgreiche Weg weitergegangen werde."

Im Jahr 2017 nahm Walchhofer auch an den Koalitions-Verhandlungen zur nunmehr gescheiterten ÖVP-FPÖ-Regierung teil. Der Salzburger verhandelte in einer Untergruppe die Sport-Agenden mit.

Aufregung um Hörbiger-Video

Als glühende Verehrerin von ÖVP-Chef Sebastian Kurz outet sich Schauspielerin Christiane Hörbiger in einem Sonntag von der ÖVP verbreiteten "Wir für Kurz"-Video. Sie zeigt sich hoch empört über den Misstrauensantrag, mit dem der Kanzler - und die ganze Regierung - das Amt verlor. Hörbiger ist eine von mehreren prominenten Kurz-Unterstützern, die jetzt schrittweise vorgestellt werden."Wie waren wir doch froh und glücklich, als Sie Kanzler geworden sind", sagt Hörbiger in dem online verbreiteten Video - um dann deftig SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner anzugreifen: "Wir" seien "entsetzt" gewesen, "wie die Frau Rendi-Wagner den Misstrauensantrag gestellt hat, vollkommen verblödet. Ich weiß nicht, da muss der Hass und Neid so groß sein, dass man so etwas macht. Sie hat die Republik infrage gestellt bzw. in schlechte Zeiten geführt", teilt sie die ÖVP-Kritik an dem - von der FPÖ und der Liste JETZT im Parlament mitgetragenen - Misstrauensantrag. Rendi-Wagner lud Hörbiger daraufhin zum persönlichen Gespräch ein.

Von Hörbiger kam dazu am Montag eine Absage. "Aufgrund eines Unfalls befinde ich mich seit kurzem in ärztlicher Behandlung und nehme derzeit keine Termine wahr", ließ die Schauspielerin die APA via SMS wissen. "Zum Misstrauensvotum gegen Sebastian Kurz habe ich meine Meinung bereits gesagt. Ich werde auch keine Fragen sowie Anrufe beantworten oder sonstige Termine wahrnehmen", so Hörbiger weiter. Die prominente Kurz-Unterstützerin plant demnach keine weiteren Auftritte im laufenden Wahlkampf zur Nationalratswahl am 29. September.

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