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Nationalratswahl 2019

Rote Ortschefs starten gemeinsamen Wahlaufruf in Salzburg

Von Lend bis Bischofshofen, Straßwalchen und die Stadt Salzburg: Die SPÖ-Bürgermeister und Ortsparteichefs rufen zur Wahl auf. Denn wenige Stimmen könnten entscheidend sein, lautet der Appell.

Rund 400.000 Salzburgerinnen und Salzburger sind am Sonntag zur Nationalratswahl aufgerufen. Wenige Tage vor der Wahl rufen die SPÖ-Bürgermeister und Ortsparteichefs in Salzburg nun gemeinsam dazu auf, vom Wahlrecht Gebrauch zu machen. Denn es sei ein großer Irrtum, zu glauben, dass Wahlen nichts ändern würden.

"Die jüngere Vergangenheit hat gezeigt, dass wenige Stimmen einen großen Unterschied machen können. Die Entscheidung für den Brexit, die Wahl unseres Bundespräsidenten, aber auch die Bürgermeisterstichwahl 2017 in der Stadt Salzburg haben das klar gezeigt", sagt der Vorsitzende der sozialdemokratischen Gemeindevertreter im Bundesland Salzburg, Bischofshofens Bürgermeister Hansjörg Obinge. Gemeinsam mit Vizebürgermeister Bernhard Auinger und Bürgermeisterkollegen aus anderen Salzburger Gemeinden wandte er sich mit einem deutlichen Appell an die Bevölkerung: "Was immer Sie wählen, gehen Sie am 29. September zur Wahl. Lassen Sie nicht andere Menschen über Ihr Leben entscheiden." Schwarzachs Bürgermeisters Andreas Haitzer meint: "Demokratie ist etwas Wunderbares. Wer wählt, zeigt, dass er für Demokratie ist."

Für den Salzburger SPÖ-Vizebgm. Bernhard Auinger ist diese Wahl eine Richtungswahl, auch wenn er verstehen könne, dass gerade die Stadt-Salzburg bereits wahlmüde seien. "Soll Österreich wie in den letzten achtzehn Monaten von einer Ibiza-Koalition regiert werden, die Politik für Großkonzerne macht? Oder wollen wir eine menschliche Politik, die soziale Antworten findet, wenn es um leistbaren Wohnraum, gute Pflege und eine klimafreundliche Zukunft geht?"
Viele Salzburger Probleme könnten nur auf Bundesebene gelöst werden.
"Ob Verkehr, oder die hohen Wohnpreise: Viele Probleme, von denen wir in Salzburg tagtäglich betroffen sind, können nur auf Bundesebene gelöst werden", sagt Oberndorfs Bürgermeister Georg Djundja. Seine Kollegin aus Lend-Embach, Michaela Höfelsauer, ist daher überzeugt: "Auch wenn wir am Sonntag den Nationalrat wählen, geht es aus Salzburger Perspektive um genau eine Frage: Was braucht unser Land, damit das Leben auch im Hochpreisland Salzburg künftig noch für alle leistbar ist?

Quelle: SN

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