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Svazek nach FPÖ-Niederlage: "Kein Auftrag für Regierungsverhandlungen"

Freiheitliche büßen im Bundesland Salzburg 10,9 Prozentpunkte ein. Parteichefin Marlene Svazek: "Ereignisse der letzten Wochen haben viele FPÖ-Wähler vom Gang zur Urne abgehalten"

Die FPÖ von Parteichef Norbert Hofer und Salzburgs Obfrau Marlene Svazek blieb hinter den Prognosen.  SN/fpö
Die FPÖ von Parteichef Norbert Hofer und Salzburgs Obfrau Marlene Svazek blieb hinter den Prognosen.

"Schwer enttäuscht" zeigte sich Salzburgs FPÖ-Obfrau und frühere Bundesgeschäftsführerin Marlene Svazek vom Abschneiden ihrer Partei. Im APA-Gespräch meinte sie, dass die Ereignisse der letzten Wochen, insbesondere die Spesenaffäre, "viele freiheitliche Wähler davon abgehalten haben, überhaupt zur Wahl zu gehen". Auch sie sieht die FPÖ in den kommenden Jahren in der Opposition.

Bei diesem Ergebnis könne sie keinen Auftrag erkennen, um mit der ÖVP in Regierungsverhandlungen einzutreten. Die Nachfrage, ob man das als klares Nein zu einer Regierungsbeteiligung werten könne, bejahte Svazek. Das Abschneiden der FPÖ in Salzburg, die mit rund 13,5 Prozent der Stimmen doch drei Prozentpunkte hinter dem Bundesergebnis landete, relativierte die Parteichefin: Man sei in Salzburg traditionell immer etwas unter dem Bundesschnitt. "Betrachtet man die Verluste in Prozentpunkten, liegen wir ungefähr wie die anderen Bundesländer."

Quelle: SN

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