Weltpolitik

Die Braunkohle frisst die Dörfer

Der Ausstieg aus der Kohle in Deutschland ist beschlossen. Fünf Ortschaften in Nordrhein-Westfalen hilft das allerdings nichts.

Von ihrem Haus aus kann Barbara Ziemann-Oberherr den Bagger sehen. "Wie ein Mahnmal steht er da", sagt die 59-Jährige. Langsam, aber unaufhaltsam arbeitet sich der stählerne Koloss mit seinen Schaufeln auf den Ort Keyenberg zu. Nur noch ein paar Felder und die Landstraße trennen das Dorf von der gigantischen Braunkohlegrube Garzweiler II.

Über mehr als 40 Quadratkilometer erstreckt sich die Landschaft aus rot-schwarzen Gesteinsterrassen. Am Horizont steigen weiße Wolken aus den Türmen der Kohlekraftwerke in den Himmel. Hier ...

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Aufgerufen am 21.10.2020 um 09:18 auf https://www.sn.at/politik/weltpolitik/die-braunkohle-frisst-die-doerfer-82463824