Weltpolitik

Elf Zivilisten bei saudischem Luftangriff im Jemen getötet

Bei einem Luftangriff der von Saudi-Arabien geführten Koalition sollen im Jemen am Sonntag nach Darstellung der Houthi-Rebellen mindestens elf Zivilisten getötet worden sein. Weitere 39 Menschen seien bei dem Angriff auf ein Wohnviertel der Hauptstadt Sanaa verletzt worden, sagte ein Sprecher der örtlichen Gesundheitsbehörden.

Aus der saudischen Koalition verlautete dagegen, der Angriff habe einem Militärstützpunkt in einem Vorort von Sanaa gegolten. Die Angaben ließen sich von unabhängiger Seite nicht überprüfen.

Im März vor vier Jahren griff eine von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition in den Bürgerkrieg im Jemen ein. Sie kämpft auf der Seite der international anerkannten Regierung von Präsident Abed Rabbo Mansur Hadi. Zuvor hatten die vom Iran unterstützten Houthis die Hauptstadt Sanaa und große Teile des Nordjemens eingenommen.

Durch Luftangriffe der saudischen Koalition sind nach UNO-Angaben fast 4.600 Zivilisten getötet worden. Insgesamt kamen etwa 7.000 Zivilisten ums Leben.

Quelle: Apa/Dpa

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