Weltpolitik

Phantomschmerz Südtirol

Vor hundert Jahren diktierten die Sieger des Ersten Weltkriegs den Frieden. Vom großen Habsburgerreich blieb nach 1918 nur das kleine Österreich. Der Schmerz über den Verlust Südtirols wirkt bis heute nach.

Eine historische Österreich-Karte mit den damals neuen Landesgrenzen von 1919. SN/staatsarchiv, stockadobe-adragan, liligraphie
Eine historische Österreich-Karte mit den damals neuen Landesgrenzen von 1919.

Südtirol und Italien: Das wird für Jürgen Wirth Anderlan nie zusammenpassen. "Wir befinden uns seit hundert Jahren in einer Zwangsehe. Südtirol hatte nie das Recht, zu bestimmen, wohin es gehen will."

Jürgen Wirth Anderlan ist mit seiner Meinung nicht allein. Und er spricht auch nicht für sich allein. Anderlan ist der neue Landeskommandant der Südtiroler Schützen. 5000 Mann in 144 Kompanien: Sie sind die Ersten, die protestieren und aufmarschieren, wenn sie die Rechte Südtirols durch Rom bedroht sehen. ...

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Aufgerufen am 17.05.2022 um 12:13 auf https://www.sn.at/politik/weltpolitik/phantomschmerz-suedtirol-71635147