Weltpolitik

Sieben IS-Kämpfer in Syrien bei Angriff getötet

In Syrien haben sich die von den USA angeführte Militärkoalition und die verbündeten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) laut Aktivisten heftige Gefechte mit der IS-Miliz geliefert. Dabei seien sieben Jihadisten getötet worden, teilte die in Großbritannien ansässige Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Samstag mit.

Kämpfer der Jihadistenmiliz "Islamischer Staat" griffen demnach am Freitagabend Unterkünfte französischer und US-Soldaten auf den Omar-Ölfeldern in der östlichen Provinz Deir ez-Zor (Deir al-Zor) an. Die Koalition und SDF-Truppen wehrten den Aktivisten zufolge den IS-Angriff nach mehreren Stunden ab.

Die Kämpfe hätten bis in den Morgen gedauert, erklärte der Chef der oppositionsnahen Beobachtungsstelle, Rami Abdel Rahman. SDF-Truppen hatten im vergangenen Oktober die Omar-Ölfelder unter ihre Kontrolle gebracht. Die Anlagen zählen zu den wichtigsten in Syrien. Vor Beginn des Bürgerkriegs im Jahr 2011 wurden dort Medienberichten zufolge täglich 30.000 Barrel Öl gefördert.

Die oppositionsnahe Beobachtungsstelle bezieht ihre Informationen von Aktivisten an Ort und Stelle. Ihre Angaben sind von unabhängiger Seite kaum zu überprüfen.

Quelle: Apa/Ag.

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