Chronik

30 Frauen erklommen Untere Pfandlscharte mit Blick auf den Glockner im Dirndl

30 Frauen brachen am Wochenende zu einer Wallfahrt der anderen Art auf. Sie bestiegen einen Berg mit Aussicht auf den höchsten Berg des Landes im Dirndl.

"Freude, Dankbarkeit, Erleichterung und die Gewissheit: Das müssen wir wieder machen." So fasst Olivia Keglevic ihre Gefühle und die Reaktionen der Teilnehmerinnen nach dieser besonderen Wallfahrt am Wochenende zusammen. 30 Frauen aus der Erzdiözese Salzburg hatten mit der Referentin der Katholischen Frauenbewegung die Herausforderung Glocknerwallfahrt im Dirndl angenommen. "Und alles ist gut gegangen. Das Wandern im Dirndl war überraschenderweise sehr bequem."

Eine Wallfahrt im Zeichen der Erinnerung

Immer wieder sind Frauen in ihren schweren Trachtenröcken und traditionellen Gewändern über die Berge bei Wallfahrten mitgegangen. Frauen, die niemand kennt und die sich doch mit ihrem Pilgergang Freiheiten in vielen Bereichen erkämpft haben. "Das sind Freiheiten, die wir heute ganz selbstverständlich genießen", sagt Keglevic. In Dankbarkeit und Respekt den Müttern, Großmüttern und Urgroßmüttern gegenüber hat sie die Glocknerwallfahrt im Dirndlgwand initiiert.
Den Respekt für ihre Vorfahrinnen drückten die Wallfahrerinnen zum einen durch das Tragen des Dirndls aus - manche haben sogar auf das Gewand ihrer Mütter oder Tanten zurückgegriffen.

Wegbeschreibung der Dirndlgwand-Glocknerwallfahrt vom 6. bis 7. Juli

Erste Etappe am 6. Juli: Ferleiten - Trauneralm - Untere Pfandlscharte - Glocknerhaus (1600 Höhenmeter)


Zweite Etappe 7. Juli: Glocknerhaus - Heiligenblut - Ferleiten

Quelle: SN

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Von Gabriela Heimhofer
05. Dezember 2019
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