Chronik

35 Millionen Euro fließen in die neue Pädagogische Hochschule

12.000 Lehrerinnen und Lehrer wurden an der Pädagogischen Hochschule in der Akademiestraße bisher ausgebildet. Jetzt weicht der Plattenbau einem modernen Gebäude. Zwei Jahre wird gebaut.

Seit 50 Jahren gibt es die Plattenbauten in der Salzburger Akademiestraße - und das, obwohl sie ursprünglich nur für 15 Jahre konzipiert waren. In der Pädagogischen Hochschule wurden seither an diesem Standort 12.000 Lehrerinnen und Lehrer ausgebildet. Jetzt weicht der alte Bau einem modernen Gebäude.

Am Dienstag wurde der Spatenstich gefeiert. Das Wetter spielte mit dem typischen Salzburger Schnürlregen zwar nicht mit, aber Bildungsminister Heinz Faßmann, Landeshauptmann Wilfried Haslauer und Co. stapften tapfer im "Gatsch" herum und posierten für ein Spatenstich-Foto.

Konkret errichtet die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) im Auftrag des Bildungsministeriums das neue Gebäude für rund 1000 Studenten. Kosten: rund 35 Millionen Euro. Die Pläne für die Neugestaltung der PH Salzburg stammen von den Tiroler Architekten "Riccione".

Die beiden Hochschulgebäude in der Akademiestraße 23-25 werden im Bestand saniert und erweitert. Die beiden Häuser aus den 1970er Jahren werden bis auf die Tragkonstruktion zurückgebaut. Es soll kein Stein auf dem anderen bleiben. Zwischen den beiden Bestandsgebäuden wird der Raum für eine Erweiterung genutzt. Hierhin kommt ein neuer Verbindungstrakt als Herzstück der Hochschule. In Summe sollen 6000 Quadratmeter dazugewonnen werden. Der Umbau soll bis Sommer 2020 abgeschlossen sein. Danach geht es um den Neubau der Praxisvolksschule mit 250 Kinder.

Stadt und Land betonten am Dienstag die Wichtigkeit der PH Salzburg für den Bildungsstandort und die Wissensstadt insgesamt. Bildungsminister Heinz Faßmann betonte am Dienstag, er halte an der Eigenständigkeit der Pädagogischen Hochschulen fest und wolle keine zwangsweise Zusammenlegung, etwa mit den unis. "Ich will, dass die PH schrittweise autonome Befugnisse erhält, eine stärkere Selbststeuerung." In dem kleinen Österreich müsse nicht jeder alles anbieten, sondern in "Programmverbünden" gearbeitet werden.

Der BIG-Konzern ist einer der größten Immobilieneigentümer Österreichs und hat auch in Salzburg zahlreiche Projekte im Bildungsbereich verwirklicht - etwa den Unipark Nonntal, BG Seekirchen, HTBLVA Itzling, HTBLA Hallein. Demnächst fertiggestellt wird die Sanierung des Justizgebäudes am Rudolfsplatz und der Neubau des Christian-Doppler-Gymnasiums an der Lehener Brücke.

Quelle: SN

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