Chronik

Ablenkung durch das Handy kostet Menschenleben

Video von ÖAMTC und Land zeigt Salzburger Schülern die Gefahr.

Erich Lobensommer (ÖAMTC Salzburg), Landesrat Stefan Schnöll und Schüler Andreas Leikermoser (17) von der Berufsschule in Wals am Fahrsimulator. SN/land salzburg/melanie hutter
Erich Lobensommer (ÖAMTC Salzburg), Landesrat Stefan Schnöll und Schüler Andreas Leikermoser (17) von der Berufsschule in Wals am Fahrsimulator.

Ablenkung ist inzwischen die häufigste Ursache für tödliche Verkehrsunfälle. Seit Anfang Jänner tourt das neue Verkehrsvideo, das sich mit dem "Blindflug" am Steuer durch das Smartphone beschäftigt, durch Salzburgs Schulen. "Wir machen damit den Jugendlichen und Fahranfängern auf Augenhöhe klar, dass Ablenkung durch WhatsApp-Checken, Instagram-Posten und so weiter während der Fahrt lebensgefährlich sein kann", so Verkehrslandesrat Stefan Schnöll (ÖVP) und Erich Lobensommer vom ÖAMTC Salzburg.

Zirka 3000 Schüler werden durch die Aktion "ReAction" des ÖAMTC pro Jahr erreicht, seit Jänner gibt es dazu auch das vom Land Salzburg im Fahrtechnikzentrum Brandlhof in Saalfelden gedrehte Video.

"In den vergangenen sechs Jahren sind 58 Menschen in Salzburg im Straßenverkehr durch Ablenkung ums Leben gekommen. Außerdem sind ein Drittel der Verkehrstoten Fahranfänger. Genau diese Zielgruppe wollen wir erreichen, um Leben zu retten", sagt Schnöll. Premiere feierte das Video in der Berufsschule Wals, seither sind die Verkehrspädagogen des ÖAMTC damit auf Tour.

Quelle: SN

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