Chronik

Affenpocken: Verdachtsfall in der Stadt Salzburg - 29-Jähriger in Quarantäne

Der Mann dürfte sich in München mit Affenpocken angesteckt haben. In zwei Tagen soll es einen Laborbefund geben.

Symbolbild. SN/APA/ROLAND SCHLAGER
Symbolbild.

Am Dienstag gab die Stadt Salzburg einen Affenpocken-Verdachtsfall bekannt. Ein 29-jähriger Mann wurde von der Bezirksverwaltungsbehörde in häusliche Quarantäne abgesondert. Angesteckt haben dürfte er sich in München, mehr Informationen dürfe die Behörde aus Datenschutzgründen nicht bekannt geben, meldet die Stadt Salzburg. Der endgültige Laborbefund wird in zwei Tagen erwartet.

Bereits 20 bestätigte Fälle in Österreich

Bisher gibt es 20 bestätigte Affenpockenfälle in Österreich. Affenpocken sind eine fieberhafte, pockenähnliche Viruserkrankung, die in der Regel deutlich milder verläuft. Zur Ansteckung ist enger Körperkontakt nötig. Bei den meisten Patienten bilden sich die Krankheitserscheinungen (offene Stellen bzw. Pusteln auf der Haut) binnen weniger Wochen von selbst zurück. Infektiös sind alle Hautstadien und der abfallende Schorf.

Die Krankheit ist meldepflichtig. Eine bereits erfolgte Impfung gegen (echte) Pocken hilft auch gegen Affenpocken.

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