Chronik

Arge Alp arbeitet an Felssturz-Frühwarnsystem im Pinzgau

Das Land Salzburg hat im Ödenwinkelkees hoch über Uttendorf ein Forschungsprojekt zum Thema Felsinstabilitäten im Permafrost gestartet. Damit will man früher Gefahren erkennen, um künftig Felsstürzen im Hochgebirge und Vermurungen in den Gebirgstälern vorzubeugen.

Im Ödenwinkelkees werden Felsinstabilitäten durchleuchtet. SN/land salzburg/georesearch
Im Ödenwinkelkees werden Felsinstabilitäten durchleuchtet.

Das mehrjährige Projekt wird unter Salzburger Leitung in Zusammenarbeit mit Partnern aus Tirol und Bayern durchgeführt. Finanziert wird es maßgeblich von der Arbeitsgemeinschaft Alpenländer, kurz Arge Alp. Schauplatz der Forschungsarbeiten ist das Ödenwinkelkees im Stubachtal in der Gemeinde Uttendorf im Pinzgau.

Nachdem im Vorjahr die notwendigen Vorbereitungs- und Vermessungsarbeiten durchgeführt wurden, werden heuer im Sommer Sensoren und Kameras installiert.

"Vom aktuellen Forschungsprojekt erwarten wir wichtige Erkenntnisse, um Gefahren und Risiken künftig besser einschätzen zu können und so die Sicherheit für die Bevölkerung weiter zu erhöhen", so Haslauer.

Das Projekt ist bis Ende 2020 anberaumt. Projektpartner des Landes Salzburg sind die Georesearch Forschungsgesellschaft mbH in Wals-Siezenheim, die Universität Salzburg, die Technische Universität München und das Institut für interdisziplinäre Gebirgsforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Die Arge Alp unterstützt das Forschungsprojekt mit 135.000 Euro.

Quelle: SN

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Von Christa Kramer
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am Fuße des Rescheskogel. Wahrscheinlich liegt da ein Eisenstück drinnen...

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