Chronik

"Armengräber" in Salzburg: Wo Verarmte und Vergessene die letzte Ruhe finden

Vier Mal im Jahr werden in Salzburg verarmt oder einsam Verstorbene beigesetzt. Am Mittwoch wurde 15 von ihnen die letzte Ehre erwiesen.

Vor der Aussegnungshalle am Salzburger Kommunalfriedhof sind auf einem Blatt Papier die Namen von 15 Verstorbenen zu lesen - von zehn Männern und fünf Frauen. Kein Foto zeigt sie. Nur das Geburts- und das Sterbedatum steht geschrieben. Einer der Männer wurde nur 48 Jahre alt, eine Frau schied mit 92 aus dem Leben.

Rund 40 Trauergäste betreten die Halle, wo Mitarbeiter der Städtischen Bestattung ein Regal mit den 15 Urnen aufgestellt haben. Neben jeder Urne liegt eine Rose. ...

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Aufgerufen am 26.10.2020 um 07:49 auf https://www.sn.at/salzburg/chronik/armengraeber-in-salzburg-wo-verarmte-und-vergessene-die-letzte-ruhe-finden-93562525