Chronik

Auch die Rechtsanwälte beklagen Personalnot bei der Salzburger Justiz

Langes Warten auf Protokolle, Verzögerungen bei Eingaben: Anwaltspräsident Wolfgang Kleibel unterstützt die Forderung der Justizgewerkschafter nach mehr Kanzlei- und Schreibkräften.

Das Salzburger Landesgericht und die Staatsanwaltschaft leiden stark unter den Personalkürzungen.  SN/APA/BARBARA GINDL
Das Salzburger Landesgericht und die Staatsanwaltschaft leiden stark unter den Personalkürzungen.

Die Salzburger Rechtsanwälte, allen voran deren Präsident Wolfgang Kleibel, unterstützen die Forderung der Justiz-Gewerkschafter nach zehn neuen Planstellen für Kanzlei- und Schreibkräfte bei den Salzburger Gerichten und der Staatsanwaltschaft. Wie berichtet schlugen die Gewerkschafter um Richter Peter Egger Alarm: Die fortwährenden massiven Einsparungen hätten beim nichtrichterlichen Personal zuletzt zu zahlreichen Kündigungen geführt. Zudem sei aufgrund der nun herrschenden Personalnot und der unerträglichen Arbeitsbelastung in den Kanzleien die Zahl der Langzeitkrankenstände bei Landesgericht und Staatsanwaltschaft deutlich angestiegen.

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