Chronik

Brauchtum im Lungau: Corona lässt heuer keine Kasmandln in die Stube

Im Lungau wollen bald wieder Kindergruppen von Haus zu Haus ziehen. Für den alten Brauch gelten neue Regeln - und mehr Eigenverantwortung.

„De Kasmandln san do“ hieß es im Vorjahr auch wieder in St. Margarethen im Lungau.   SN/hannes perner
„De Kasmandln san do“ hieß es im Vorjahr auch wieder in St. Margarethen im Lungau.

Das neuartige Virus bringt auch jahrhundertealtes Brauchtum aus dem Tritt. Im Lungau ist das Kasmandl-Gehen betroffen. Bürgermeister, Bezirkshauptmannschaft und Brauchtumsvereine sind vielfach mit der gleichen Anfrage konfrontiert: Können heuer die Kasmandln überhaupt gehen?

Traditionell ziehen am Vorabend des Martinitags (11. November) Kindergruppen, "almerisch" kostümiert, von Haus zu Haus, tragen Sprüche und Lieder vor, bitten um kleine Gaben und verteilen "Schnurraus", taubeneigroße Bälle aus Germteig, die in Fett herausgebacken werden. Ursprünglich war es ein nächtlicher Lärmumzug, welcher der Geisterwelt ...

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Aufgerufen am 04.12.2020 um 11:03 auf https://www.sn.at/salzburg/chronik/brauchtum-im-lungau-corona-laesst-heuer-keine-kasmandln-in-die-stube-94736134