Chronik

"Cool Runnings": Afrikanische Rodelmeisterschaften in Wagrain-Kleinarl

Zum siebten Mal stieg in Wagrain-Kleinarl eine Integrationsveranstaltung der besonderen Art. Bei den Afrikanischen Rodelmeisterschaften waren knapp 50 Teilnehmer aus elf Nationen am Start.

Es ist nach eigenen Angaben die coolste Integrationsveranstaltung der Welt, die am Samstagnachmittag zum siebten Mal über die Bühne ging.

In Wagrain-Kleinarl haben 75 Afro-Rodlerinnen und Rodler an der afrikanischen Rodelmeisterschaft teilgenommen. Fast wie im legendären Film "Cool Runnings", nur eben in echt und im Pongau.

Mohamed Osman (Hausname Steingaßner) vom Rodelclub Somalia Seekirchen hat sich diesmal den Titel geholt. Mohamed ist Spar-Lehrling im 2. Lehrjahr in Glasenbach und durch ein erfolgreiches Paten-Programm kein unbekannter. Siegerin bei den Damen wurde Funmi Olawunmi (Nigeria Salzburg). Die Kinderwertung ging an Roland Reiterer (Nigeria Wien), die Teamwertung an Biafra.

Zur Siegerehrung legte Dancing Star 'Soso' Mugiraneza am weißen Schneeparkett einen standesgemässen Walzer mit Neos-Integrationslandesrätin Andrea Klambauer hin. Die Landesrätin war bei der Rodelmeisterschaft in Kleinarl am Schluss außer Konkurrenz gestartet. Allerdings wurde heimlich die Zeit gemessen: Klambauer wäre damit sogar am Stockerl gestanden, verrät "Sport spricht alle Sprachen"-Geschäftsführer Thomas Ebner.

Die Pokale an die Sieger sollen am Montag im Chiemseehof von Landeshauptmann Wilfried Haslauer, Sportlandesrat Stefan Schnöll und Integrationslandesrätin Andrea Klambauer übergeben werden.

Auch im nächsten Jahr soll "Cool Runnings" wieder organisiert werden. Voranmeldungen sind bereits möglich, die Teilnahme ist gratis und durch Sponsoren finanziert, aber limitiert. Mehr Infos unter www.sportsprichtallesprachen.at

Quelle: SN

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